Personalien, Meldungen Februar 2021

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JUBILARE

Gabriele Schnaut studierte Musikwissenschaft und Violine in Mainz und absolvierte anschließend ihre Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main bei Elisa Cavelti. Als Alt-Solistin in den Kantaten und Oratorien Bachs machte sie bereits während ihres Studiums, das sie als Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes mit Auszeichnung beendete, auf sich aufmerksam. Ihre Prüfungsaufgabe allerdings wies schon in die Zukunft: Sie sang Fricka in der «Walküre».

Ein erstes Engagement führte sie 1976 an die Staatsoper Stuttgart. Bereits ein Jahr später debütierte sie in Patrice Chéreaus «Ring des Nibelungen» bei den Bayreuther Festspielen, denen sie als Solistin mehr als zwei Jahrzehnte verbunden blieb. Bis Mitte der 1980er-Jahre war Gabriele Schnaut als lyrischer und dramatischer Mezzosopran an den Opernhäusern in Darmstadt, Mannheim und Düsseldorf zu erleben. Ab 1985 erfolgte der Wechsel ins hochdramatische Sopranfach. Gefeiert in großen Wagner-Partien, u. a. als Brünnhilde, Isolde, Kundry und Ortrud, sowie als Turandot, Leonore (Fidelio) oder Santuzza, war sie an den Staatsopern in Wien, München und Hamburg, der New Yorker ...

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Opernwelt Februar 2021
Rubrik: Service, Seite 40
von Andrea Kaiser

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