Personalien, Meldungen 7/24
JUBILARE
Eine vergleichbare Karriere wie die der Brigitte Fassbaender findet man nur schwer. Egal in welchem Bereich die Mezzosopranistin, Opern -regisseurin, Gesangspädagogin, Rezitatorin, Autorin und Intendantin auch aktiv ist, ihre Arbeit zeichnet sich durch Erfolg, Leidenschaft und Hingabe aus. Begonnen hat ihre Laufbahn im Gesangsfach.
Ausgebildet von ihrem Vater, dem Kammersänger Willi Domgraf-Fassbaender, debütier -te die gebürtige Berlinerin 1960 im Alter von 21 Jahren an der Bayerischen Staatsoper in München und startete von dort ihre internationale Karriere als Mezzosopranistin. Sie sang an allen führenden Opernhäusern sowie bei den renommiertesten Festspielen weltweit und verkörperte alle wichtigen Partien ihres Fachs. Fassbaenders Paraderolle wurde der Octavian in Strauss’ «Der Rosenkavalier». Auf über 250 Ton- und Filmaufnahmen wirkte sie mit, von besonderer Bedeutung war die Einspielung der drei großen Schubert-Liederzyklen, die sie als ers -te Frau aufgenommen hat. 1995 be -endete Brigitte Fassbaender ihre Gesangskarriere und wandte sich ganz der Regietätigkeit zu. Über 90 Inszenierungen im In- und Ausland konnte sie bisher verwirklichen. Darüber hinaus war die ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Opernwelt Juli 2024
Rubrik: Service, Seite 64
von
Die Flüge nach Rio, Caracas, sogar nach Salzburg? Alle gecancelt. Und die Stimmung im Terminal? Bestens. Was weniger an den Gutscheinen für die Bar liegt, sondern am Zeitvertreib während der Wartezeit. Zwei Männer spielen Fußball, die Melodien von Ferrando und Guglielmo auf den Lippen. Eine mondäne Frau betrauert mit «Porgi amor» ihre Beziehung, zum ersten...
Nach gehörig zackigem Beginn: alles ein großer Seufzer. Die äußeren Umstände, der falsch gedeutete Scheintod der Giulietta, das verzweifelt vorzeitig genommene Gift zum Tode des Romeo, all das ist nur die schnöde Außenwelt eines inneren Dramas, das sich in Bellinis überlangen Bögen abrollt vom ersten Moment an, als Rosa Feola, «in lieta vesta», zur Hochzeit mit dem...
In einem Selbstinterview gab Glenn Gould 1972 seine Abneigung gegen Beethovens «König-Stephan-Ouvertüre» freien Lauf – «mehr oder minder von der ersten bis zur letzten Note». Die folgenden neun Nummern dieser anlässlich der Eröffnung des Deutschen Theaters in Pest am 9. Februar 1812 komponierten Schauspielmusik erwähnte der kanadische Pianist erst gar nicht. Eine...
