Opernhaus des Jahres
Eine so vielseitige Spielzeit hat selbst Gerard Mortier in Brüssel nur selten hinbekommen: Neben der Uraufführung von Hosokawas «Matsukaze» (szenisch betreut von Sasha Waltz) sorgte La Monnaie 2010/11 für die glanzvolle Rehabilitierung von Meyerbeers «Les Huguenots»; Andrea Breth setzte sich erstmals mit Janácek auseinander; Romeo Castellucci gestaltete den «Parsifal» als Stück der Extreme. Unter den Dirigenten die Besten ihres Fachs wie Hartmut Haenchen und Marc Minkowski. Die Besetzungen stets handverlesen, genau auf die Stilistik der Stücke und auf den Raum abgestimmt.
Vor allem aber: Teamarbeit, lange im Voraus geplant und genutzt. Keine Frage: Unter der Leitung von Peter de Caluwe zeigt sich das Théâtre de la Monnaie auf der Höhe der Zeit und seiner (an Höhepunkten gewiss nicht armen) Geschichte. Deshalb ist es jetzt «Opernhaus des Jahres». Das erste übrigens, das nicht im deutschsprachigen Raum steht.
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Opernwelt Jahrbuch 2011
Rubrik: , Seite 4
von
Impressum
Redaktion Opernwelt
Knesebeckstraße 59-61 | 10719 Berlin
Tel.: +49(0)30/25 44 95 55
Fax: +49(0)30/25 44 95 12
E-Mail: www.kultiversum.de/Opernwelt
Redaktion:
Stephan Mösch
Albrecht Thiemann
Mitarbeit/Gestaltung:
Andrea Müller
Angelika Stein, Irina Radtke (Assistenz)
Anzeigen – Print und www.kultiversum.de:
Annika Kusche
Tel.: +49(0)2154/429051
Fax:...
Als Albrecht Puhlmann im November 2003 zum Nachfolger von Klaus Zehelein als Intendant der Oper Stuttgart designiert wurde, war man allenthalben überzeugt, eine gute, ja ideale Wahl getroffen zu haben. Nach Jahren als erfolgreicher Operndirektor in Basel und wagemutiger Opernintendant in Hannover schien der versierte Dramaturg ein Garant für den intellektuellen...
Opernfilme, Musikfilme überhaupt, gibt es, so lange es den Tonfilm gibt. Doch sie galten jahrzehntelang nur als eine Art Nebenprodukt des aktuellen Geschehens – ein Hilfsmittel zur Dokumentation von Aufführungsgeschichte für Fachleute, ein Objekt für Sammler und eine Spielwiese für Opernfreaks. Das veränderte sich mit dem Aufkommen des Bildtonträgers DVD vor rund...
