Mit dem Zug zur Oper
Frau Ricciarelli, Sie sind Sängerin, Schauspielerin, künstlerische Direktorin des Festivals von Macerata, zudem unterrichten Sie Sängernachwuchs in der von Ihnen gegründeten Accademia Lirica Internazionale. Wie bewältigen Sie dieses Arbeitspensum?
Ich bin jemand, der seiner Arbeit mit großer Leidenschaft nachgeht. So etwas wie Freizeit kenne ich eigentlich nicht. Ich arbeite immer und das mit Freude.
Die Uraufführung von «Le bel indifférent» in dieser Spielzeit war ein großer Erfolg.
Wird sich Macerata auch weiterhin der modernen oder gar zeitgenössischen Musik öffnen?
Die Publikumsreaktionen auf «Le bel indifférent» waren außerordentlich positiv. Marco Tutino hat da etwas sehr Schönes komponiert. Für das kommende Jahr überlegen wir, Kurt Weill ins Programm zu nehmen. Ganz sicher wird auch in Zukunft in Macerata nicht nur das traditionelle Opernprogramm gespielt.
Sie leiten die Festspiele jetzt im zweiten Jahr. Wie sehen Ihre Pläne für die Zukunft Maceratas aus?
Ganz sicher wird es im nächsten Jahr eine «Zauberflöte» geben, ganz sicher auch eine «Bohème». Alles weitere ist noch in Planung.
Sind neben der jüngsten Zusammenarbeit mit der Prager Staatsoper Kooperationen mit anderen ...
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