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JUBILARE
Sheila Armstrong wurde am 13. August 1942 im Nordosten Englands, in Ashington geboren. Sie studierte Gesang an der Newcastle University und an der Royal Academy of Music in London. Mit 23 Jahren feierte Armstrong ihr Debüt als Despina in Mozarts «Così fan tutte» am Sadler’s Wells Theatre in London. Ab 1973 sang sie am Royal Opera House Covent Garden in London, wo sie als Marzelline in Beethovens «Fidelio» ihren Einstand gab.
Bald folgten Engagements beim Glyndebourne Festival, wo sie als Belinda in Purcells «Dido and Aeneas» (1966), als Zerlina in Mozarts «Don Giovanni» (1967) und als Fiorilla in Rossinis «Il turco in Italia» (1970) zu erleben war. In den 1970er-Jahren sang Armstrong auch häufiger an den italienischen Häusern, 1971 debütierte sie außerdem als Solistin mit dem New York Philharmonic Orchestra. Die vielfältig einsetzbare Sängerin widmete sich auch dem konzertanten Barockrepertoire und war an Tourneen durch Europa, die USA und Asien beteiligt. Am 13. August feiert sie nun ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren von Herzen!
ABSCHIED
David Lloyd-Jones kam am 19. November 1934 in London zur Welt und wurde in den Wirren des Zweiten Weltkriegs in die ländlichen ...
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Opernwelt 8 2022
Rubrik: Service, Seite 62
von Arno Lücker
Einmal mehr hat sich Frankfurt mit Luigi Dallapiccolas «Ulisse» zum Saison-Abschluss für eine vergessene Oper der klassischen Moderne engagiert. In Deutschland war das selten gespielte, bekenntnishaft spröde Zwölftonwerk zuletzt 1980 in Oldenburg zu sehen. Bei seiner Uraufführung im Protestjahr 1968 an der Deutschen Oper Berlin wurde die eigenwillige Homer-Deutung,...
Ein Bild, zu schön, um wahr zu sein: Auf einer Schaukel schwebt Rusalka übers Wasser. Die Schuppen ihres Nixenkleides funkeln von türkis bis smaragdfarben in allen Grüntönen, die lange Schärpe fließt glitzernd an ihrem Körper herab. Doch das Idyll hat einen Riss: Rusalka will heraus aus ihrer Nixenhaut, ihr nasskaltes Ich abstreifen und menschliche Gestalt...
Wohl kein Himmelskörper wurde so häufig besungen wie dieser. Zu groß seine Faszination, zu immens seine Ausstrahlung, um nicht die Feder in die Tinte zu tauchen. Die vielleicht schönste Hommage an den Mond schrieb Joseph von Eichendorff: «Es war, als hätt der Himmel / Die Erde still geküsst, / Dass sie im Blütenschimmer / Von ihm nur träumen müsst», so lautet die...
