Klingende (Alp)Träume
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Christof Nel ist ein Meister des psychologischen Symbolismus. Es passt zu diesem Regisseur, dass er im Programmheft der «Don-Carlo»-Neuproduktion bekennt, der Regie-Fachausdruck der «szenischen Lösung» sei ihm zuwider. Richtig so. Opernszenen gehören nicht punktuell «gelöst», sondern all ihre Details auf das gedankliche Großkonzept bezogen. Unvergessen ist, wie Nel...
Wenn Intendant Frank Feitler Marktforschung betreiben will, dann geht er in der Pause einer Opernaufführung seines Luxemburger «Grand Théâtre» in die hauseigene Tiefgarage. Dort ballen sich Autos mit D-Kennzeichen. Auf «fast siebzig Prozent» schätzt der Theater-Manager den Anteil der Nicht-Luxemburger, die kommen, um einen Hauch der großen Opernwelt zu erhaschen.
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Wieder ist es – nach Trier und Cottbus – eine der kleineren deutschen Bühnen, die sich der 2002 in Montpellier wiederbelebten «Rheinnixen» von Jacques Offenbach annimmt. Kapellmeister Hartmut Brüsch hat das mit dreieinhalb Stunden reiner Spieldauer überlange Werk auf (inklusive Pause) zweieinhalb Stunden gekürzt und damit eine praktikable, handhabbare Fassung...
