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58. Jahrgang, Nr 6
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Opernwelt Juni 2017
Rubrik: Service, Seite 88
von Redaktion
Rolando Villazón ist ein Garant für Gesprächsstoff. Den hat er weit vor seinem Regie-Beginn den Düsseldorfern auch geliefert. Mit einem stadtweiten Aufruf, Kleider (gerne auch Lackstiefel für beide Geschlechter) und Accessoires aus den 1970ern abzugeben!
Alles beginnt in einem verstaubten Atelier, eher 19. als 20. Jahrhundert. Alte Schinken auf Staffeleien: Mona...
Der Potentat bleibt unsichtbar, vier Stunden lang. Aber man hört ihn, seine Allmacht, die sich sogar über die (vier) Vorzeichen hinwegzusetzen vermag. Magische drei Mal erklingt gleich zu Beginn Keikobads markant-düsteres as-moll-Initial; punktiert, fortissimo fällt es in den Raum, wie ein Baumstamm, aus dem heraus sich, piano, das zaghaft-zaudernd aufwärts...
Am Schluss kreist das Planetarium geräuschlos um die eigene Achse, während sämtliche Figuren des Stücks an die Rampe treten und per Videotechnik auf die Bühnenrückwand projiziert werden. Es ist die leisere, aber durchaus transzendenzaffine Variante eines Bildes, mit dem Paul Hindemith zum Ende seiner Oper «Die Harmonie der Welt» nicht weniger als die gesamte...
