Im Focus 3/2012

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Wenn das Leben zuschlägt, hat die Musik ihre Chance. Sie lotet in all die Abgründe hinab, die in uns lauern. Sie zeigt Höhenflüge und Hölle der Seelen. Ihre Pianissimo-Passagen sind lauter als jeder Schrei, ihre Akkordwechsel bohrender als jede Depression, ihr Jubel ist nachhaltiger als jede Erleichterung. So etwa bei Carl Maria von Webers «Freischütz», bei Vincenzo Bellinis «Sonnambula», bei Puccinis «Suor Angelica», bei Aribert Reimanns «Lear».

Was davon lösen die jüngsten Premieren ein? Wie verhalten sich Musik und Szene? Wo und warum wird Gesang wirklich plausibel? Unser Focus-Teil berichtet davon. Außerdem vom «Ring»-Start in München und vom «Ring»-Ende in Frankfurt.

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Opernwelt März 2012
Rubrik: Im Focus, Seite 5
von

Vergriffen
Weitere Beiträge
Apropos... Fachwechsel

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Der letzte Tannhäuser?

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Unterm roten Stern

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