Eindringlich, pointiert, sinnenfroh
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Aberglaube hat etwas für sich: Alexander von Zemlinsky, so schreibt sein Biograf Antony Beaumont, wählte für die Oper «Der Traumgörge» bewusst einen Titel mit dreizehn Buchstaben, um die Furcht seiner Kollegen vor dieser Zahl zu karikieren. Noch Arnold Schönberg – Zemlinskys Freund, Schwager und Schüler – nahm Aaron einen Buchstaben, um bei «Moses und Aron» auf...
Tornerà d’auro il secolo?» – Wird das Goldene Zeitalter wiederkehren?, fragt der Chor im jubeltrunkenen Finalstück jener legendären sechs «Florentiner Intermedien», die 1589 für eine pompöse Aufführung der Komödie «La pellegrina» am Hof der Medici entstanden. Vor 418 Jahren war das natürlich nur eine rhetorische Frage: Dass die Vermählung des Großherzogs Ferdinando...
Monteverdi gehört zu den Komponisten, denen sich René Jacobs immer wieder von Neuem stellt. Sein CD-Zyklus der Opern bei Harmonia Mundi France gehört nach wie vor zu den Referenzaufnahmen. «Orfeo» wurde bereits 1993 bei den Salzburger Festspielen mitgeschnitten. Fünf Jahre später hat Jacobs das Werk am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel in Zusammenarbeit mit...
