Der Schlaf des Gerechten
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Dass der seit August 2006 amtierende Met-Chef Peter Gelb der mächtigste Opernmanager Amerikas ist, sieht man ihm nicht an. Meist steckt der schmächtige Mann in einem unauffälligen, leicht verknitterten schwarzen Anzug. Das schüttere Haar wird gewiss von keinem Star-Coiffeur gestylt, und auf der Nase sitzt auch keine Designerbrille. Gelbs Büro im Parterre des...
Je älter er wurde, desto aristokratischer wirkte er mit seiner schlanken Gestalt und dem schmalen, vergeistigten Gesicht. Aber wenn man ihm begegnete, in Spoleto bei seinem «Festival zweier Welten» oder auch nur im kleinen Gießen, wo er auf Einladung seinen «Konsul» und seine «Globolinks» inszenierte, dann schienen die Jahre irgendwie spurlos an ihm...
Das gibt es auch nicht alle Tage. Eine junge Regisseurin wirft zwei Tage vor der Premiere hin und reist ab, weil man sie um ein paar kleine szenische Änderungen bittet. So geschehen im Next Liberty, einer Nebenspielstätte der Grazer Oper. Dort versuchten sich vier Nachwuchskomponisten aus den Klassen etwa von Beat Furrer oder Georg Friedrich Haas an Kurzformen...
