Aufführung des Jahres

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Ein musikalischer Triumph. Eine formidable Ensembleleistung. Eine Glanzleistung der Klangregie. Zum überwältigenden Erfolg der Münchner «Soldaten» haben viele beigetragen. Aber nicht nur mit Bernd Alois Zimmermanns beklemmenden (Simultan-)Szenen über Gewalt, Krieg und die «Kugelgestalt der Zeit» hat die Bayerische Staatsoper Zeichen gesetzt.

Staunen machten nicht minder die Qualität, Vielfalt und Breite des Repertoires in Deutschlands größtem Opernhaus – von Großformaten wie der neuen «Frau ohne Schatten», mit der man der Wiedereröffnung des Nationaltheaters vor 50 Jahren gedachte, bis zum intimen Kammerspiel wie Monteverdis «Orfeo», ein Höhepunkt der jüngsten Opernfestspiele.

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Opernwelt Jahrbuch 2014
Rubrik: Aufführung des Jahres, Seite 24
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John Allison
London
Opera, Sunday Telegraph

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Frankenstein am Alexanderplatz

Drahtig, nicht besonders groß. Ein Bart und wilde Lockenbüsche. Blitzende Augen und eine Riesenenergie. Man würde Aleksandar Denic glatt zutrauen, dass er die gigantischen Sets höchstpersönlich auf die Bayreuther Bühne wuchten könnte, die er sich für Wagners «Ring des Nibelungen» ausgedacht hat. Jenen «Ring», der eigentlich «Denic-Ring» heißen müss­te, wie eine...

Von allem das Beste

Herr Bachler, stimmt es eigentlich, dass Sie in München mal als Kellner gearbeitet haben?
Ja, als Student einen ganzen Sommer lang. In einem Café am Odeonsplatz. Das muss so Anfang der Siebzigerjahre gewesen sein.

Und da konnten Sie zum ersten Mal beobachten, wie die Münchner ticken?
Vor allem habe ich damals zum Theater gefunden. Durch den «Sommernachtstraum» von...