Christoph Willibald Gluck
Er war nicht der Einzige, der das tradierte Regelwerk der Opera seria in Frage stellte. Und er war auch nicht der Erste, der Anstoß nahm an einer erstarrten Opernpraxis, die nur noch Anlässe für virtuosen Ziergesang zu suchen schien. Schon gar nicht hat Christoph Willibald Gluck, vor 300 Jahren, am 2. Juli 1714, im oberpfälzischen Erasbach geboren, die Oper neu erfunden. Gluck und sein Librettist Ranieri de’ Calzabigi als Wegbereiter der Idee vom musikalischen Drama? Eine Legende, an der erst das 19. Jahrhundert strickte. Autoren wie E. T. A.
Hoffmann, Hector Berlioz und, erst recht, Wagner. Die historischen Fakten ergeben ein anderes, vielschichtiges Bild. Und zwingen uns, von einigen lieb gewonnenen Reform-«Wahrheiten» Abschied zu nehmen.
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Opernwelt Jahrbuch 2014
Rubrik: Christoph Willibald Gluck, Seite 84
von
Kategorien
1. Uraufführung
2. Wiederentdeckung
3. Aufführung
4. Regie
5. Bühne
6. Kostüme
7. Dirigent(in)
8. Sänger(innen)
9. Nachwuchskünstler(innen)
10. Opernhaus
11. Orchester
12. Chor
13. Ärgernis
14. Buch
15. CD/DVD
John Allison
London
Opera, Sunday Telegraph
1. André Tschaikowskys «The Merchant of Venice» bei den Bregenzer...
Impressum
55. Jahrgang, Jahrbuch 2014
Opernwelt wird herausgegeben von
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
ISBN 978-3-942120-14-2
Best.-Nr.752974
Redaktion Opernwelt
Nestorstraße 8-9, 10709 Berlin
Tel.: +49(0)30/25 44 95 55
Fax: +49(0)30/25 44 95 12
E-Mail: redaktion@opernwelt.de
Redaktionsschluss dieser Ausgabe
war der 08.09.2014
Redaktion
Wiebke Roloff
Albrecht...
Herr Bachler, stimmt es eigentlich, dass Sie in München mal als Kellner gearbeitet haben?
Ja, als Student einen ganzen Sommer lang. In einem Café am Odeonsplatz. Das muss so Anfang der Siebzigerjahre gewesen sein.
Und da konnten Sie zum ersten Mal beobachten, wie die Münchner ticken?
Vor allem habe ich damals zum Theater gefunden. Durch den «Sommernachtstraum» von...
