Perspektiven für ostmoderne Kulturorte

Wie entwickeln und verändern sich Häuser, die als Kulturorte geplant wurden oder durch Umnutzung zu Kulturorten werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Ausstellung im Zentrum für Baukultur Sachsen (im Kulturpalast Dresden) vom 6. November bis zum 3. Dezember 2026. Die Schau fokussiert dabei auf Bauten der Ostmoderne in Dresden, Chemnitz und Leipzig

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Die Transformationsprozesse ausgewählter Bauten werden in der Ausstellung „Ostmoderne.Kultur-Orte: UmBaukultur des industriekulturellen Erbes“ im Zentrum für Baukultur Sachsen in Dresden skizziert. Dabei stehen Potenziale, Erfolge und Herausforderungen im Umgang mit den Zeugnissen des baukulturellen Erbes der DDR-Moderne und des ndustriellen Bauens im Zentrum. Ihre Rezeption hat sich durch die jüngeren Debatten zu Umbaukultur, Kulturerbe und Bauwende merklich verändert – ein Wertewandel ist festzustellen.

Doch trotz erfolgreichen Engagements für diese Architekturen und gelungener Umbauprojekte bleibt der Erhalt prägender Bauten nach wie vor herausfordernd, denn Immobilienmarkt und Stadtplanung erheben Ansprüche an den Bestand. Sechs aktuelle Projekte zeigen die Vielfalt von Umbaukultur und werden hinsichtlich ihrer kulturellen Nachhaltigkeit und urbaner Identitätsbildung betrachtet: Die Land shauptstadt Dresden ist mit dem Wandel der robotron-Kantine zum Kunsthaus Dresden, Städtische Galerie für Gegenwartskunst (seit 2026, Knerer und Lang Architekten) vertreten sowie mit der Translokation des „Pinguin“-Cafés vom Zoo bis zum geplanten Standort auf dem Gelände der BUGA Dresden 2033. ...

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BTR Ausgabe 5 2026
Rubrik: Ausstellungen, Seite 64
von Annette Menting

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