Mehr Abstraktion als Naturalismus

Ein Spiel finsterer Mächte war in „Der Freischütz“ vom Staatstheater Braunschweig in diesem Sommer auf dem Burgplatz zu erleben, wo seit über 20 Jahren jeden Sommer eine 360-Grad-Arenabühne für die Open-Air-Inszenierungen entsteht. Ein Blick auf das Bühnenbild und die tontechnischen Aspekte

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Die romantische Oper „Der Freischütz“ in drei Akten von Carl Maria von Weber wurde 1821 im Berliner Schauspielhaus am Gendarmenmarkt uraufgeführt. Im Zentrum der Oper, die in Böhmen kurz nach dem Ende des Dreißigjährigen Kriegs spielen soll, stehen Figuren, deren Handeln vom Wirken dämonischer und schicksalhafter Mächte beeinflusst sind: Max und Agathe wollen heiraten, doch vorher muss der künftige Bräutigam bei einem traditionellen Probeschuss sein Können beweisen, um die Frau und das Erbe ihres Vaters zu gewinnen.

Doch jeder Schuss misslingt, und so kommt Jäger Kaspar ins Spiel, der ihm mit einer Freikugel zum Glück verhilft. In der Wolfsschlucht ließen sich davon noch mehr gießen. Max ahnt nicht, dass er sich damit auf den Teufel Samiel einlässt. Währenddessen fürchtet Agathe, dass am Hochzeitstag Schlimmes bevorsteht. Ihre Freundin Ännchen versucht sie aufzuheitern, doch Dämon Samiel zeigt schon seinen Einfluss. Max kehrt froh zurück, weiß von einem geglückten Schuss zu berichten, kündigt seine Rückkehr in den Wald und die Wolfsschlucht an. Dort hat Kaspar in einem Pakt mit Samiel diesem das Leben von Agathe versprochen. Am Hochzeitsmorgen erwacht Agathe von Albträumen geplagt. ...

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BTR Ausgabe 5 2026
Rubrik: Produktionen, Seite 17
von Iris Abel

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