„Fehlt der Dialog, wird es teurer“

Julie Speck ist ausgebildete Bühnenplastikerin und -malerin, leitet seit fünf Jahren die Plastik-Abteilung im FriedrichstadtPalast Berlin und bildet dort auch aus. Ein Interview zu aktuellen Fragen rund um Produktionen für die Bühne

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In der neuen Grand Show „Falling in Love“ im Friedrichstadt-Palast Berlin – ausgezeichnet mit dem Opus Bühnenpreis 2024 auf der Prolight + Sound – kommt nicht nur ein wandlungsfähiges Bühnenbild mit modernster Bühnen-, Licht- und Soundtechnik zum Einsatz. Die hochkarätigen Tanz- und Gesangsnummern der Inszenierung werden in einem farbenprächtigen Set gezeigt. Kostüme, Kristalle und zahlreiche prächtige Pflanzen- und Blumenelemente sind wichtiger Bestandteil der Show.

Für die Gestaltung und Fertigung vieler der plastischen Elemente war die Bühnenplastikerin und -malerin Julie Speck zuständig.

BTR: Frau Speck, welche fachlichen Kenntnisse, persönlichen Eigenschaften und Interessen sollten die Bewerber:innen für eine Ausbildung zur Bühnenplastikerin und -malerin bei Ihnen unbedingt mitbringen? 
Julie Speck: Menschen, die zu mir kommen, um sich für eine Ausbildung oder ein Praktikum zu bewerben, muss ich meistens zuerst die Illusion nehmen, dass unser Beruf die künstlerische Freiheit bietet, die die Bewerber:innen sich vorstellen. Alles, was von uns angefertigt wird, ist in der Regel exakt vorgegeben; es geht darum, genaue Vorgaben oder Vorlagen umzusetzen. Die kreative Freiheit liegt ...

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BTR Sonderband 2024
Rubrik: Potenziale und Produktionen, Seite 60
von Iris Abel

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