Vorschau - Impressum (8/9/2020)

James Graham ist der zur Zeit pro­duktivste politische Autor im britischen Theater und hat dafür im ungewöhnlich zarten Alter von 38 Jahren gerade einen royalen Ritterorden erhalten – ein Porträt

Rainald Goetz hat gründlich recherchiert: Auf den Tag genau 19 Jahre nach den Terror­anschlägen auf das New Yorker World Trade Center wird sein neues Stück «Reich des Todes» in Hamburg uraufgeführt.

Was für ein Saisonstart!

Trotz oder wegen Corona ist die Redaktion auch in diesem August reichlich erholungsbedürftig und arbeitet ab dem 25. August wieder am nächsten Heft


Das Jahrbuch Theater 2020 erscheint am 28. August Theater heute 10/2020 erscheint am 30. September

 


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Theater heute 

Die Theaterzeitschrift im 60. Jahrgang


Gegründet von 

Erhard Friedrich und Henning Rischbieter


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Der Theaterverlag – Friedrich Berlin


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Barbara Burckhardt

Franz Wille (V.i.S.d.P.)


Redaktionsbüro

Martin Kraemer


Gestaltung

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Designkonzept

Ludwig Wendt Art Direction


Redaktionsanschrift

Nestorstr. 8–9, 10709 Berlin, 

Telefon 030/25 44 95 10, Fax 030/25 44 95 12

E-Mail: redaktion@theaterheute.de

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Theater heute August/September 2020
Rubrik: Service, Seite 72
von Vorschau - Impressum (8/9/2020)

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Wörter statt Zahlen

«Die Zeit friert», schreibt Aglaja Veteranyi («Wörter statt Möbel», «Der gesunde Menschenversand», 2018). Die Tage ziehen sich in die Länge, sind doch viel zu kurz und fließen ineinander. Wer weiß schon, ob heute Montag ist oder Dienstag? So vieles Gewohntes gibt es plötzlich nicht mehr zu tun, so vieles Ungewohntes gibt es plötzlich zu tun.

Ein Stapel Bücher will...

Der Text zählt – die Erfahrung auch: Theaterautor*innen können und müssen ihre Stimmen erheben

Ulrike Syha In den letzten Monaten hat die Corona-Krise unser aller Leben, auch unser Arbeitsleben, bestimmt. Ihre Auswirkungen und die damit verbundenen Veränderungen im Kulturbereich werden das noch lange tun. Das gilt natürlich auch für uns Theaterautor*innen – obwohl ich manchmal glaube, dass uns die volle Wucht der Krise wohl erst im nächsten Kalenderjahr...

Tragödie der Hygiene

Man wird sich an solche Anblicke für eine Weile gewöhnen müssen: jede zweite Reihe leer, in den anderen jeder dritte Platz besetzt. Wenn sich erwartungshochgespannte Premierenzuschauerräume nicht zuletzt dank zahlreich anwesender schmallippiger Kritiker*innen für die Schauspieler*innen ohnehin anfühlen wie ein weit geöffneter Kühlschrank, dann kommt es jetzt noch...