Vorschau - Impressum (4/2020)
Das Berliner Theatertreffen wird wegen der Corona-Krise zum ersten Mal in 57 Jahren ausfallen, eine bittere Pille für alle beteiligten Künstler, Mitarbeiter und das Publikum.
In unserem nächsten Heft wird das Programm trotzdem stattfinden: Was vom Theater bleibt, steht in Theater heute!
Body Suspension ist eine performative Technik, sich Haken in die Haut bohren zu lassen, um sich daran aufzuhängen – ein Gespräch mit einer kundigen Artistin
Franziska Machens war nach der Schauspielschule im Ensemble des Zürcher Schauspielhauses, arbeitete u.a. mit Barbara Frey, Sebastian Nübling, Alvis Hermanis oder Stefan Bachmann und spielt seit 2012 am Deutschen Theater Berlin – ein Porträt
Theater heute 5/2020 erscheint am 27. April
Impressum
Theater heute
Die Theaterzeitschrift im 60. Jahrgang
Gegründet von
Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Herausgeber
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
Redaktion
Eva Behrendt
Barbara Burckhardt
Franz Wille (V.i.S.d.P.)
Redaktionsbüro
Martin Kraemer
Gestaltung
Christian Henjes
Designkonzept
Ludwig Wendt Art Direction
Redaktionsanschrift
Nestorstr. 8–9, 10709 Berlin,
Telefon 030/25 44 95 10, Fax 030/25 44 95 12
E-Mail: redak ...
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Emulie weiß nicht so recht, wie ihr geschieht. Die Zehnjährige ist Gast einer schrecklich netten Familie, deren Papa so Sachen sagt wie: «Ich habe den Obdachlosen im Fernsehen brennen sehen, ein paar Ausländer haben ihn angezündet. Ich hoffe, sie waren gut integriert.» Und die Gastmama lächelt die Ängste ihres Gastkindes derart gefühllos weg, dass man sie sich auch...
Hamlet ist in die Jahre gekommen. Im Frotteebademantel schlurft Branko Samarovski, 80, ein Urgestein des Burgtheaters, durch ein rotes Portal, das an eine Kasperlbühne erinnert, und flüstert den Anfang von Heiner Müllers berühmter «Hamletmaschine» (1977): «Ich war Hamlet. Ich stand an der Küste und redete mit der Brandung BLABLA.» Es ist ein zarter, leiser Anfang...
Manchmal schreibt das Leben Geschichten, die sich auch eine Literaturnobelpreisträgerin nicht besser ausdenken könnte. Die «Ibiza-Affäre» ist so ein Fall: Ein österreichischer Rechtspolitiker, der dabei gefilmt wird, wie er in einer spanischen Ferienvilla bei Unmengen von Zigaretten und Wodka Red Bull einer vermeintlichen russischen Oligarchennichte das halbe Land...
