Theatergeschichte: Hegemoniale Strukturen
Unter dem schönen Titel «Dokumente, Pläne, Traumreste» präsentiert der Leiter der Theaterwissenschaftlichen Sammlung Köln, Peter W. Marx, im Alexander Verlag einen attraktiven, sehr bunt zusammengewürfelten Band zum 100-jährigen Jubiläum der Sammlung. Doch dem Titel werden viele der genderspezifisch und politisch zweifellos korrekt formulierten Textbeiträge von zumeist an der Kölner Universität beschäftigten und für die Sammlung zuständigen Theaterwissenschaftlern nicht unbedingt gerecht.
Sie machen sicher ihrer Zunft alle Ehre, aber in diesem Jubiläumsband brillieren sie vor allem als ihre Themenfelder abhakende Theorie-Netzwerker.
Die Notwendigkeit, mit dem Buch doch so etwas wie einen Katalog zu produzieren und mit möglichst verlockenden Abbildungen zum Besuch der Sammlung einzuladen, hat aber doch dazu beigetragen, dass die erstaunlichen «Schätze» ins rechte Licht gerückt werden. Und so kommt im Mit- und Gegeneinander die Eigenart sehr unterschiedlicher Bühnenbildner wie Ludwig Sievert, Ernst Stern, Caspar Neher, Oskar Schlemmer, Teo Otto, John Heartfield, Traugott Müller oder Hein Heckroth zur Wirkung. Gerne betrachtet man auch schöne, höchst originelle Schauspielerfotos ...
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Gewidmet meinem Onkel Bernhard.
Dank an Sibylle Baschung, Oliver Schmaering, Bobby Henzler und Marion Pfaus.
Der Fiskus
In einem baufälligen Finanzamt versucht das Team um Sachgebietsleiterin Nele Neuer seiner täglichen Arbeit nachzugehen
Die langjährige Finanzbeamtin Bea Mtinnen (55, gehobener Dienst) weiß so ziemlich alles über das komplizierte Steuerrecht,...
Mit Volker gab es keine Proben. Statt zu proben kam Volker mit dem Taxi zu mir nach Weißensee, wir haben ohne viel zu reden Opernfilme gekuckt: Jean Pierre Ponelle, Otto Schenk, Karajan und unsere Lieblingstenöre gehört. Max Lorenz, der schwule Wagnerheld, war der genialste. Volker hatte ihn in Wien persönlich kennengelernt, als er dort am Max-Reinhard-Seminar...
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