Quellen der Unsterblichkeit
Mitten in der Wüste von Nevada treffen vier junge Menschen an einer Stelle aufeinander, die man die «Quellen der Unsterblichkeit» nennt. So heißt es. Es ist ein Loch in der Erde, ein tiefer Spalt, der alle Größen des Silicon Valley zu ihren bahnbrechenden Ideen inspiriert hätte. Larry Page und Sergey Brin hätten hier die Eingebung bekommen, Google zu erfinden, Jack Dorsey, Steve Jobs, Mark Zuckerberg, Elon Musk hätten an diesem Ort ihre Visionen entwickelt, die sie reich und berühmt werden ließen.
Vor allem wegen Elon Musk, Tesla und dem Elektroauto kommen zwei Programmierer aus Stuttgart in die Wüste, um das Auto der Zukunft für ihre Firma zu erfinden. Noch werden in Deutschland die besten Autos der Welt gebaut, doch die wirklich innovativen und weltverändernden Kräfte sind im Silicon Valley und San Francisco, glauben sie.
Von dort kommen ebenfalls zwei junge Programmierer zum Erdspalt: Zoé sucht den magischen Ort auf, weil an diesem Tag die Welt untergeht. Sie hat einen Algorithmus entwickelt, der das vorhersagt. Auch wenn es in der Natur der Sache liegt, ein Programm, das den Tag des Weltuntergangs berechnet, nicht einem Testlauf unterziehen zu können, ist sie sich sicher. Sie ...
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Theater heute Jahrbuch 2018
Rubrik: Neue Stücke der neuen Spielzeit, Seite 188
von Remsi Al Khalisi
Das Stück, um das es hier gehen soll, ist noch nicht fertiggeschrieben, deshalb ist alles, was man darüber schreiben kann, im Ordner «Mutmaßungen» abzulegen. Erzählt werden aber kann von einer Idee, von der gleich zwei Theater extrem inspiriert sind. Im Frühjahr 1811, kurz vor dem Freitod des Dichters Heinrich von Kleist, erschien unter dem Titel «Die Verlobung»...
TH «Am Königsweg» ist, wenn wir richtig rechnen, Ihre erste Inszenierung eines Stücks von Elfriede Jelinek?
Falk Richter Nicht ganz. Ich habe vor zehn Jahren am Wiener Akademietheater «Ernst ist das Leben» inszeniert, eine Überschreibung von «Bunbury». Aber das war natürlich kein typischer Jelinek-Text. Da gab es noch Figuren, Dialoge, entliehen von Oscar Wilde. ...
Du bist Schauspieler des Jahres, und das ist fantastisch. Du hast es verdient. Du hättest es auch schon früher verdient (aber dazu später noch mal mehr). Jetzt bist du es, und das freut mich total. Gefeliciteerd.
Schauspieler des Jahres. Oder muss ich das Wort Performer benutzen? Performer des Jahres? Künstler des Jahres.
Vielleicht muss ich kurz erklären: Ich...
