Premieren im August/September · On Tour
Aachen, Theater
18.9. Zeller, Kaspar Häuser Meer
R. Marion Schneider-Bast
26.9. Vekemans, Gift. Eine Ehegeschichte
R. Ludger Engels
27.9. Kafka, Der Prozess
R. Christian von Treskow
Altenburg, TPT
25.9. Wodin/Hilbig, Nachtgeschwister
R. Anja Schneider
Annaberg, Eduard-von-Winterstein-Theater
10.8. Bludau nach May, Winnetou 1
R. Urs Schleiff
Augsburg, Theater
19.9. Die Banditen von Gerolstein
R.
Paul-Georg Dittrich
Baden-Baden, Theater
20.9. Schmitt, Enigma
R. Alexander Kratzer
Basel, Theater
27.8. Frölich/Widmer/Zehnder,
Föhn. A cyclical weather drama
R. Christian Zehnder
19.9. Shelley, Frankenstein
R. Philipp Stölzl
Berlin, Deutsches Theater
5.9. Beckett, Warten auf Godot
R. Ivan Panteleev
11.9. Sternheim, Wer hat uns verraten/Tabula rasa
R. Tom Kühnel, Jürgen Kuttner
25.9. Molière, Der Geizige
R. Martin Laberenz
28.9. Seghers, Transit
R. Alexander Riemenschneider
Berlin, Komödie
28.9. Sibleyras/Dell,
Anderthalb Stunden zu spät (DE)
R. Herbert Herrmann
Berlin, Maxim Gorki Theater
12.9 Projekt, Fallen (U)
R. Sebastian Nübling, Ives Thuwis-de Leeuw
13.9. Ronen & Ensemble, Erotic Crisis (U)
R. Yael Ronen
Berlin, Schaubühne
28.8. Macmillan, The Forbidden Zone
R. Katie Mitchell
4.9. Büchner, Leonce und Lena
R. Patrick Wengenroth
...
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Theater heute August-September 2014
Rubrik: Daten, Seite 70
von
Erste Szene.
Ungebetene Gäste
Ein großes Zimmer, vom Boden bis zur Decke und von der Wand bis zum Fenster vollgestopft mit allem möglichen Krempel. Hinten links ist der Flur mit einem großen Kleiderschrank und der Wohnungstür zu sehen. Rechts ein Fenster mit zugezogenen Vorhängen, weiter hinten die Tür zum Nachbarzimmer. Bücherregale, aufeinandergestellte...
Der erste Akt spielt vor einem mondänen Glitzervorhang. Der erste Eindruck aber täuscht: Hier wird keine Revueshow, sondern Ibsen gespielt. Wenn sich der Vorhang öffnet, wird dahinter ein recht unglamouröser Raum sichtbar. Auf die nackte, von Neonröhren beleuchtete Bühne hat Alexander Müller-Elmau nur ein paar Versatzstücke – einen Gartentisch, einen Eiskasten –...
Ist die in ihr Erdloch hineinwachsende, zunehmend bewegungsloser werdende Winnie aus Becketts «Glückliche Tage» nicht eine durchweg überlebte Figur? Und ihre stillstehende Welt, in der sie unerschütterlich optimistisch mit Zahnpastatube, Nagelfeile und Regenschirm gegen Nichtstun und Eintönigkeit kämpft, in Anbetracht von Rastlosigkeit und Reizüberflutung im...
