Mülheim: Es geht um alles

Die acht Einladungen zu den Mülheimer Theatertagen 2020 stehen fest

Theater heute - Logo

Was für eine Saison, die an auf­re­genden, mutigen, wichtigen Theatertexten geradezu überquillt! Unter einigen Verlustqualen hat die Jury der Mülheimer Theatertage acht ausgewählt, in denen es um so Grundlegendes wie Frauen, Männer, Vögel, Familie, Deutschland, künstliche Intelligenz, Freiheit der Kunst und das Finanzamt geht: 

Sivan Ben Yishai «LIEBE/Eine argumentative Übung», Regie Jakob Weiss, vom Nationaltheater Mannheim, Carmen Jeß «Bookpink», Regie Anja Michaela Wohlfarth, Schauspiel Graz, Thomas Melle «Ode», Regie

Lilja Rupprecht, Deutsches Theater Berlin, Ewald Palmets­hofer «Die Verlorenen», Regie Nora Schlocker, Residenztheater München, Bonn Park «Das Deutschland», Regie Bonn Park, ETA Hoffmann Theater Bamberg, Falk Richter «In My Room», Regie Falk Richter, Maxim Gorki Theater Berlin, Kevin Rittberger «IKI. radikalmensch», Regie Rieke Süßkow, Theater Osnabrück und Felicia Zeller «Der Fiskus», Regie Christoph Diehm, Staatstheater Braunschweig. Eva Behrendt (Mitglied der Auswahljury)

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Theater-heute-Artikel online lesen
  • Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Theater heute März 2020
Rubrik: Magazin, Seite 71
von Eva Behrendt (Mitglied der Auswahljury)

Weitere Beiträge
Graz: Inszenierung mit Fußnoten

Thomas Bernhards letztes Theaterstück wurde genau 50 Jahre nach dem «Anschluss» Österreichs an Nazi-Deutschland uraufgeführt: «Heldenplatz» war der Beitrag des Burgtheaters zum Gedenkjahr 1988. Die Premiere war Auslöser eines legendären Theaterskandals, in dessen Verlauf unter anderem eine Fuhre Mist vor dem Theater abgelagert wurde und die «Kronen-Zeitung» mit der...

Reise in die Vergangenheit?

Griechenland ist unter seinem vertrauten Stichwort «Krise» aus den deutschen Schlagzeilen verschwunden. Andere Schauplätze mit größerem Katastrophen-Radius stehen im Fokus der medialen Aufmerksamkeit. Stillschweigend geht man davon aus, dass sich die Lage in Griechenland schon irgendwie beruhigt hat, schließlich sind inzwischen genügend deutsche Milliarden...

Neue Stücke · Aufführungen (3/2020)

Aufführungen 

Der Schweizer Schriftsteller, Grafiker und Aktionskünstler Dieter Roth hat schon Herbert Fritsch zu «Murmel, Murmel» inspiriert, jetzt setzt Christoph Marthaler in Zürich nach mit «Das Weinen (Das Wähnen)». Herbert Fritsch seinerseits tut sich in Bochum mit einem anderen Herbert zusammen, dem Bochumer Ex-Schauspieler und Musiker H. Grönemeyer:...