In Partylaune
Es ist eine sehr amerikanische Geschichte um Geld, Macht und natürlich Liebe. «The Great Gatsby» von F. Scott Fitzgerald, mittlerweile fast 100 Jahre alt, bietet sich auch oder gerade heute an, da die 1920er gerade wieder popkulturell erschlossen werden. In Cottbus hat Philipp Rosendahl, seit dieser Spielzeit zusammen mit Armin Petras und Franziska Benack (beim «Gatsby» auch Dramaturgin) Teil der Schauspieldirektion am Staatstheater, eine eigene Fassung erstellt, die neben dem Roman auf Lyrik von Ocean Young und Musik von Thorsten Drücker zurückgreift.
Letzterer hat nicht nur (zusammen mit Rosendahl) 17 eigene Songs beigesteuert, sondern auch neue Arrangements geschaffen und steht als Ein-Mann-Band mit Gitarre, Schlagzeug und Synthesizer auch selbst auf der Bühne in der Theaterscheune Ströbitz.
Der Spielort ist ein ehemaliges Ausflugslokal und bereits seit 1993 Spielort für eher unterhaltungsorientierte Produktionen. Um die Goldenen Zwanziger wieder auferstehen zu lassen, sicher nicht der unpassendste Ort, sind doch die legendären Partys, die der Emporkömmling Gatsby gibt, um seine vor Jahren verlorene Liebe Daisy aus den Händen des Multimillionärs Buchanon zurückzuerobern, eine ...
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Theater heute März 2023
Rubrik: Chronik, Seite 54
von Torben Ibs
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