Die Spieler des Jahres
Der Faust war sein Schicksal: Sebastian Rudolph ist mit überragender
Stimmenzahl der Schauspieler des Jahres!
Bei den Schauspielerinnen dagegen ein knappes Finish: Die glorreichen Fünf, knapp angeführt von Sophie Rois, mit demutsvollen Texten ihrer dankbaren Regisseure: Herbert Fritsch bejubelt die Schauspielerin des Jahres, Michael Thalheimer verehrt Constanze Becker, Johan Simons preist Sandra Hüller, Karin Henkel rühmt Jana Schulz und Martin Kusej hält eine Rede auf Bibiana Beglau.
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Theater heute Jahrbuch 2012
Rubrik: , Seite 78
von
Wären Erinnerungen wie Herbstlaub, sie würden in einem nur kurzen Feuer verbrennen. Es entstünde viel Rauch, aber übrig bliebe nur ein kleiner Haufen Asche. Die Ereignisse unseres Lebens, vor allem die negativen, relativieren sich rückblickend; (Lebens-)Geschichte verursacht für die Beteiligten viel Rauch, hinterlässt aber ebenfalls nur ein Häufchen Feuerüberreste....
Das Stück in Ihrem Spielplan heißt «Die Gier». Stellen Sie sich vor, obwohl Ihre Darstellungen immer besser wurden, weniger, weit weniger könnten die Zuschauer trotzdem mit einem Titel wie «Die Kreativität» anfangen. Sie wollten einmal ein Stück über die «Gier der Banken» zeigen, weil Sie dachten, das Theater könnte sich noch relevant um gesellschaftliche Probleme...
Jacqueline Bolton Die Inszenierung Sebastian Nüblings, die im September 2011 in Tallinn zur Uraufführung kam, anschließend in München und im Mai 2012 in London zu sehen war, unterscheidet sich beträchtlich von dem Text, den Sie zur Veröffentlichung autorisiert haben. Was ist der Grund dafür?
Simon Stephens Mein Text war nur der Ausgangspunkt dieser sehr speziellen...
