Caren Jeß: Bookpink
Szenen
1) DRECKSPFAU
2) BUSSARD IM BETON DER VERNUNFT
3) FLAMINGOS DANCE!
4) DIE SUMPFMEISE
5) PUTE
6) PFLÜCKE DEN BUCHFINKEN
7) WEISSE TAUBE
Figuren
Erzähler*in 1 (Das Kursive)
Dreckspfau (Der Protagonist)
Spatz (Der Antagonist)
Unterstützung (Danke!)
Erzähler*in 2 (Das Kursive)
Bussard (Objekt vieler Fragen)
Rauchschwalbe (Schwalbenartige)
r />Zilpzalp (Laubensängerartiger)
Feldlerche (Lerchenartige)
Erzähler*in 3 (Das Kursive)
Mutter (Laut)
Krähe (Sohn der Mutter)
Flamingo1 (Im Schaukasten)
Flamingo2 (Im Schaukasten)
Erzähler*in 4 (Das Kursive)
Kohlmeise (♂)
Blaumeise (♂)
Weidenmeise (♂)
Sumpfmeise (†)
Erzähler*in 5 (Das Kursive)
Pute (Eine Kleine Ewigkeit)
Huhn (Eine Freundin)
Hahn (Ein Freund)
Erzähler*in 6 (Das Kursive)
Tagesform (Protagonistin)
Gepflasterte Auffahrt (Gewöhnlicher Aufenthalt, § 30 Abs. 3 S. 2 SGB I)
Narzisse (Was itzund prächtig blüht, soll bald zertreten werden)
Pflasterritzenvegetation: L.actuca Serriola (Kompass-Lattich)
G.eranium Robertianum (Stinkstorchenschnabel)
B.ryum Argenteum (Silbermoos)
T.rifolium Repens (Weiss-Klee)
Tulpe (Nimmt nicht aktiv am abgebildeten Gespräch teil, wächst an anderer Stelle)
Buchfink (https://www.deutsche-vogelstimmen.de/buchfink/)
Katze (Naturnotwendigkeit ...
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Theater heute März 2020
Rubrik: Stückabdruck, Seite 99
von
Der Bochumer Iwanow ist die Sanftheit in Person. Ganz zu Anfang sitzt er still auf einem Stuhl, ein ungelesenes Buch in der Hand, fast eine Karteileiche im Club der toten Dichter. Jungenhaft trotz ergrauender Haare, feingliedrig, kein Arbeiter, sondern ein sensibler Grübler. Die gute, jedoch bewusst nachlässig gehandhabte Garderobe zeugt von einer Eitelkeit der...
Drei Mal hebt Caren Jeß zur Vorstellung ihres Theaterstücks «Bookpink» an. Beim vierten Mal schließlich klappt es, und die Autorin zählt fokussiert, ja feurig in die Kamera auf: «Wenn ich in drei Worten beschreiben sollte, worum es in ‹Bookpink› geht, dann würde ich sagen: Chancenungleichheit, Religion, Konstruktivismus, Esoterik, Exotismus, eine komplizierte...
Jetzt kommt der Glaskasten also weg. Seit Jahren ist bekannt, dass die Theaterdoppelanlage der Städtischen Bühnen Frankfurt marode ist. Das markante Gebäude am Willy-Brandt-Platz beherbergt Oper wie Schauspiel, hinter seiner 120 Meter langen Glasfront von 1963 vereinigt es hundert Jahre Baugeschichte – ein Haus, das immer wieder teilsaniert und erweitert wurde. Im...
