Aufführungen

Jetzt ist es vorbei: Nach neun Erfolgsjahren am Berliner HAU verlässt Intendant Matthias Lilienthal Haus und Stadt. Zum Abschied folgte er noch mal dem alten Motto Überforderung mit 24 Stunden «Unendlicher Spaß» und einer weitläu­figen «Weltausstellung» auf dem Tempelhofer Feld. An den Münchner Kammerspielen schlägt Michael Thalheimer zum ersten Mal auf mit Shakespeares «Sommernachtstraum», und Ulrich Seidl lässt «Böse Buben/Fiese Männer» im Keller wüten.

Der Möglichkeit des Protests widmen sich in Frankfurt Kevin Rittberger mit «Lasst euch nicht umschlingen, ihr 150000000» und in Stuttgart Martin Heckmanns: «Wir sind viele und reiten ohne Pferd» (der vollständige Stückabdruck liegt diesem Heft bei)

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Theater-heute-Artikel online lesen
  • Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Theater heute August/September 2012
Rubrik: , Seite 21
von

Weitere Beiträge
Pläne der Redaktion / Impressum

In Salzburg beginnt ein neues Team. Schauspiel-Chef Sven-Eric Bechtolf  geht die neue Aufgabe feiertäglich an: «Festspiele sind die Sonntage des Theaters, wenn ihr Programm exemplarisch ist.» Her mit dem Beispielhaften!!

In London werden im Sommer nicht nur Medaillen vergeben, auch die Kunst kommt nicht zu kurz: Impressionen vom Olympia-Kulturprogramm.

Vor den...

Zum Totlachen

Irgendwann im fortgeschrittenen Stadium von «Der Geizige» rollt Harpagon einen staubigen und schon ziemlich abgetretenen Perserteppich in Bert Neumanns Jahrmarktsguckkastenbühne aus. Stammgäste kapieren sofort, dass die aggressive Seitenlage, in die Martin Wuttke sich darauf wirft, nicht ohne Häme den Kollegen Wolfram Koch in der «(S)panischen Fliege» zitiert. Dort...

Kein Spaziergang

Zum Saisonschluss auch das noch: 24 Stunden «Unendlicher Spaß», eine frag­mentarische Adaption des 1545 Seiten starken Riesenromans von David Foster Wallace durch 13 Künstler und Kollektive des Berliner Kombinats Hebbel am Ufer – und eine Reise durch die «utopisch» genannte West-Berliner Architektur der 60er und 70er Jahre. 24 Stunden Theater, das heißt,...