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Jetzt ist es vorbei: Nach neun Erfolgsjahren am Berliner HAU verlässt Intendant Matthias Lilienthal Haus und Stadt. Zum Abschied folgte er noch mal dem alten Motto Überforderung mit 24 Stunden «Unendlicher Spaß» und einer weitläu­figen «Weltausstellung» auf dem Tempelhofer Feld. An den Münchner Kammerspielen schlägt Michael Thalheimer zum ersten Mal auf mit Shakespeares «Sommernachtstraum», und Ulrich Seidl lässt «Böse Buben/Fiese Männer» im Keller wüten.

Der Möglichkeit des Protests widmen sich in Frankfurt Kevin Rittberger mit «Lasst euch nicht umschlingen, ihr 150000000» und in Stuttgart Martin Heckmanns: «Wir sind viele und reiten ohne Pferd» (der vollständige Stückabdruck liegt diesem Heft bei)

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Theater heute August/September 2012
Rubrik: , Seite 21
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