Zugänglich und fremd

Nele Stuhler «Leichter Gesang»

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Text ist nach-dem Schreiben war / Schreiben ist wenn Worte werden / Wort ist wenn Buch-staben sind.»

Was bedeutet es etwas zu verstehen oder nicht zu verstehen? Welche Sprache braucht es dafür? Was passiert, wenn der Versuch des (Nicht-)Verstehens selbst zum Ge -genstand der künstlerischen Auseinandersetzung und eines Theatertextes wird? In der Spielzeit 2024/25 trafen sich Autorin Nele Stuhler und Regisseur FX Mayr im Rahmen der Ateliers für die Autor:innentheatertage am Deutschen Theater Berlin.

Gemeinsam mit Ensemblemitgliedern des DT und des inklusiven RambaZamba Theaters begaben sie sich auf eine poetisch forschende Reise; eine Reise ins Innere des Sprechens, des Schreibens, und auch in die des freudigen Missverstehens. Im Laufe einer Spielzeit wurde diskutiert und improvisiert, immer auf der Suche nach einer Sprache, die nicht trennt, sondern öffnet.

«Leichter Gesang» von Nele Stuhler ist das Theatertextecho dieses Prozesses; ein Aufzeigen eines Prozesses, der auch die Frage in sich trägt: Was bedeutet Annäherung überhaupt? Eine ästhetische Annäherung, ein tastendes Ergründen unterschiedlicher künstlerischer Sprachen, Bewegungen, Arbeitsrhythmen. Ein Prozess, der diese ...

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Theater heute Jahrbuch 2025
Rubrik: Neue Stücke, Seite 164
von Christopher-Fares Köhler

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