Was können wir noch?

Es gibt keine Gesellschaft ohne Kunst und Kultur

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Die Frage, die ich in den letzten Wochen der Pandemie am häufigsten von befreundeten Theatermacher*innen gehört habe, war die Sinnfrage. Sie war uns sonst nicht eigen. Theatermenschen wissen meistens, was zu tun ist: Theater machen. Und oft wissen sie sogar, warum: weil Theater einen Unterschied macht.

Natürlich gibt es auch in unserer Branche – wie in jeder Kunstsparte und in jedem Gewerbe außerhalb der Kunst – die Sinnentleerten, die Egomanen, deren Arbeit entweder aus der Langeweile heraus entsteht oder von dem Privileg konstituiert wird, einfach irgendetwas machen zu können, weil es sich gerade anbietet und die Umstände günstig sind.

Unter meinen Freund*innen ist vor Covid–19 die Frage «Warum machen wir Theater?» oder «Was mache ich hier in diesem dunklen Proberaum?» nie gefallen. Wir produzierten Theaterabende, die darauf zielten, auf die Gesellschaft Einfluss zu nehmen und sie Schritt für Schritt, in Millimeterarbeit, zu verändern. Die letzten Jahre (am Ballhaus Naunynstraße und dann am Gorki Theater Berlin) zeigten, dass es funktionieren kann – und der Beweis dafür waren nicht die Auszeichnungen der Kulturszene, sondern dass andere Körper die Bühnen deutscher Staats- und ...

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Theater heute Jahrbuch 2020
Rubrik: Antworten auf die Zukunft, Seite 36
von Sasha Marianna Salzmann

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A
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Thomas Arzt
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B
Lukas Bärfuss

Das Einsiedler Welttheater (Klosterplatz Einsiedeln)
Luther (Nibelungenfestspiele Worms)
Wolfgang Barth
Rabatz im Zauberwald II (Waldbühne Heessen)
Esther Becker
Das Leben ist ein Wunschkonzert (Grips Theater Berlin)
Constanze...