Keine Änderungen

Das Schauspielhaus Zürich will Kurs halten bei seinem Versuch, das Modell Stadttheater zu reformieren

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Es ist nicht so, dass ich die Fragen, die zu diesem und anderen Beiträgen der Anlass waren, nicht nachvollziehen könnte, ganz im Gegenteil: Was soll anders werden nach der Krise? Was bleiben? Souverän ist nicht, wer über den Ausnahmezustand verfügt …

Zunächst einmal aber war der Beginn der Covid-19-Krise ein gigantischer Verwaltungsakt.

Es brauchte Regeln (wer arbeitet noch, wie und wo?), politisches und bürokratisches Verstehen und Verständnis (für Kurzarbeitsmodelle und Vorgaben von Politiker*innen, die auch nicht so genau wussten), und dann später das Bangen, ob die Subventionen sicher sind – sie sind es, DANKE! –, Diskussionen darüber, wie die zu erwartenden Mindereinnahmen kompensiert werden – Ausgang noch immer offen! Kosten für Infrastruktur und Personal können wir nicht allein aus den Subventionen decken, wir sind auf Ticketerlöse, Sponsoring und Fundraising, Einnahmen aus Vermietungen angewiesen. Ich würde von einer strukturellen Unterfinanzierung sprechen, die jetzt, wieder einmal, offenkundig wird – und sparen geht immer nur in der Kunst! Gerade wegen des Ausnahmezustands brauchte es souveräne, umsichtige und klare Entscheidungen (z.B. im Umgang mit Verträgen von ...

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Theater heute Jahrbuch 2020
Rubrik: Antworten auf die Zukunft, Seite 62
von Benjamin von Blomberg

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