Vorschau und Impressum TH 7/26
Pläne der Redaktion
Der Wiener Festwochen- Intendant Milo Rau ist immer für eine Schlagzeile gut: Peter Thiel einladen und wieder ausladen. Aber wie gut ist sein diesjähriges Festival-Programm?
Abdul Aziz al Khayat floh aus dem syrischen Bürgerkrieg, studierte in Kairo BWL und in Frankfurt Schauspiel.
Jetzt spielt er am Staatstheater Wiesbaden und bringt in der Hip-Hop- Hochburg Offenbach sein erstes Rap-Album heraus – ein Porträt
Wo ist mein Platz in der Welt einer globalisierten Moderne zwischen Berlin und Beijing, zwischen Dorf und Stadt? Sunan Gu gibt ein paar Beispiele zum Weiterdenken: «Maus, Geld, Gespenst» – der Stückabdruck
Theater heute 8-9/2026 erscheint am 21. Juli
Impressum
Theater heute
Die Theaterzeitschrift im 67. Jahrgang Gegründet von Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Herausgeber
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
Redaktion
Eva Behrendt Franz Wille (V.i.S.d.P.)
Redaktionsbüro
Rebecca Roloff
Gestaltung
Christian Henjes
Redaktionsanschrift
Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße 24, 10785 Berlin, Telefon 030/25 44 95 10, Fax 030/25 44 95 12 E-Mail: redaktion@theaterheute.de www.der-theaterverlag.de/theater-heute
Verlag
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin GmbH ...
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Theater heute Juli 2026
Rubrik: Impressum, Seite 74
von
Die englische Autorin Rebecca Watson beschreibt in ihrem Debütroman «Little Scratch» (2021) einen ganz normalen Tag im Leben einer jungen Frau, die als Redaktionsassistentin bei einer Zeitung arbeitet. Um 7.30 Uhr läutet der Wecker, sie steht auf, putzt sich die Zähne, läuft zum Bahnhof, fährt ins Büro, setzt sich dort an ihren «beschissenen» Schreibtisch, tauscht...
Vom Schauspieler zum Bühnenbildner zum Regisseur: «Die Reihenfolge fühlt sich organisch an», sagt Wolfgang Menardi, Jahrgang 1977. Dennoch fällt ihm auf die Schnelle abgesehen von ihm selbst niemand ein, der diesen Weg eingeschlagen hat. Jeweils knapp zehn Jahre liegen zwischen den Wechseln, die zwar nie abrupt erfolgten, aber dennoch recht klar zu datieren sind.
D...
Paradox: An der «Dreigroschenoper» störte Bertolt Brecht ihr überwältigender Publikumserfolg. Die Zuschauer:innen lieben bis heute Kurt Weills unmittelbar in den Hörsog ziehende Ohrwurm-Musik, Brechts pointierte, zum Teil ins deutsche Sprichwörtertum eingegangene Songtexte, die schrägen Figuren, kurz: die gute Unterhaltung eines vermeintlich bloß amüsanten...
