Vorschau 4/22
Der Link zwischen den Best-of-Festivals Berliner Theatertreffen und Mülheimer Stücke heißt Sivan Ben Yishai: Nach Berlin kommt Pinar Karabuluts Münchner Inszenierung von «Like Lovers do (Memoiren der Medusa)», nach Mülheim «Wounds are forever (Selbstporträt als Nationaldichterin)» aus Mannheim.
Ja, mach nur einen Plan.
Brechts spöttischer Vers bringt Weltläufte und Redaktionsabsichten auf den Punkt: Das Porträt von Wiebke Mollenhauer muss ein Heft wandern
Verschwimmende Lebenswelten zwischen postmigrantischem Wedding und urban- akademischem Charlottenburg: Sarah Kilters «White Passing» im Stückabdruck
Impressum
Theater heute
Die Theaterzeitschrift im 63. Jahrgang Gegründet von Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Herausgeber
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
Redaktion
Eva Behrendt Franz Wille (V.i.S.d.P.)
Redaktionsbüro
Katja Podzimski
Gestaltung
Christian Henjes
Designkonzept
Ludwig Wendt Art Direction
Redaktionsanschrift
Nestorstr. 8–9, 10709 Berlin, Telefon 030/25 44 95 10, Fax 030/25 44 95 12 E-Mail: redaktion@theaterheute.de www.der-theaterverlag.de/theater-heute
Verlag
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin GmbH Nestorstr. 8–9, 10709 Berlin, redaktion@theaterhe ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Theater-heute-Artikel online lesen
- Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Theater heute April 2022
Rubrik: Impressum, Seite 72
von
«Imagine», flackert es über die Hinterwand der leeren schwarzen Bühne im Container des Gorki Theaters. Stell dir vor, was kaum vorstellbar ist für uns, gut verwurzelt im sicheren Zuschauerraum, stell dir Krieg vor, Flucht, Fremdheit, Wurzellosigkeit. Das sind die Themen, die Rasha Abbas, 1984 in Damaskus geboren und seit 2014 in Deutschland lebend, in ihren 21...
Sonntag, 6 März. Heute ist der elfte Tag, seit Russland den Krieg gegen mein Land begonnen hat. Nicht «Eska -lation des Konflikts» oder «Verschärfung der Ukraine-Krise», nicht «Entfesselung einer speziellen Militäroperation», sondern Krieg. Es ist schwer zu glauben, dass ein solch unerträglicher, absurder, grober und unaussprechlicher Akt der Aggression im 21....
Jürgen Otten Herr Samoilov, wie geht es Ihnen?
Iurii Samoilov Ich bin sehr, sehr traurig. Ich bin nervös, verzweifelt. Und manchmal alles zusammen. Was ich nicht spüre, ist Aggressivität oder Wut. Ich habe vor allem Angst um meine Familie, die in der Nähe von Odessa lebt, Angst um meine Freunde und Bekannten, Angst aber auch um Menschen, die ich nicht persönlich...
