Vorschau - Impressum (5/2019)
Marcel Heupermann hat eine steile Schauspielerkarriere hinter sich, wechselt demnächst von München nach Wien – und pflegt ein gesundes Selbstbewusstsein. Ein Porträt.
Als Karin Bergmann vor fünf Jahren das Wiener Burgtheater übernahm, war es hoch verschuldet, tief verunsichert und führungslos. Sie verlässt ein bestelltes Haus: eine Bilanz.
Wer meint, die Provinz sehne sich nach der Metrople, kennt Ulrike Syhas «Drift» noch nicht: Ein Drama aus der «Mitte der Gesellschaft» – der Stückabdruck.
Theater heute 06/2019 erscheint am 31. Mai
Impressum
Theater heute
Die Theaterzeitschrift im 60. Jahrgang
Gegründet von
Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Herausgeber
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
Redaktion
Eva Behrendt
Barbara Burckhardt
Franz Wille (V.i.S.d.P.)
Redaktionsbüro
Martin Kraemer
Gestaltung
Christian Henjes
Designkonzept
Ludwig Wendt Art Direction
Redaktionsanschrift
Nestorstr. 8–9, 10709 Berlin,
Telefon 030/25 44 95 10, Fax 030/25 44 95 12
E-Mail: redaktion@theaterheute.de
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Der Theaterverlag – Friedrich Berlin GmbH
Verleger und Geschäftsführer:
Michael Merschmeier
Nestorstr. 8–9, 10709 Berlin, ...
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Theater heute Mai 2019
Rubrik: Service, Seite 80
von
Zu den skurrileren Bräuchen im deutschsprachigen Theater gehört die Auszeichnung des «bedeutendsten und würdigsten» Schauspielers durch den Iffland-Ring. Diesen Ring, der einst dem Schauspieler, Theaterdirektor und Goethe/Schiller-Zeitgenossen August Wilhelm Iffland gehörte, besitzen seine Träger bis zu ihrem Tod, wobei sie ihn nicht mit ins Grab nehmen, sondern...
Wie geht man um mit einem, der nicht funktioniert in einer auf perfekte Funktion geeichten Gesellschaft? Wie viel Empathie investiert man, wenn am Ende die Rechnung mit den Gefühlen doch nicht aufgeht? «Von den Göttern, die in Erhabenheit sitzen, kommt die Gnade irgendwie grausam», weiß das Mädchen Tamsin am Ende mit Aischylos und bleibt allein zurück mit ihrem...
Friedrich Schiller hat sein eigenes Stück in der Luft zerrissen. In seiner Selbstrezension schon kurz nach der Uraufführung 1781 in Mannheim wird die dramatische Konstruktion mitleidlos zerrupft. Die Figuren seien nicht «nach der Natur» gezeichnet, sondern nach den Lektüren des Verfassers. Er habe die Menschen «überhüpft», monströs einseitige Charaktere entworfen...
