Vorschau - Impressum (3/2020)
Alle drei Jahre lädt das Festival Theater der Welt in eine andere deutsche Stadt oder Region.
Jetzt ist Düsseldorf an der Reihe: ein Gespräch mit den Machern Stefan Schmidtke (Foto) und Wilfried Schulz
Julia Riedler kam von der Schauspielschule im letzten Studienjahr direkt ans Hamburger Schauspielhaus, dann ans Schauspiel Köln und ist seit Beginn der Intendanz von Matthias Lilienthal 2015 im Ensemble der Münchner Kammerspiele: ein Porträt
Interessanterweise war Volker Spengler zeitlebens immer dort, wo es gerade interessant war: bei Fritz Kortner Ende der 1960er, bei Rainer Werner Fassbinder in den 70ern, bei Einar Schleef Mitte der 80er, am Berliner Ensemble in den 90ern, danach mit Christoph Schlingensief, Rene Pollesch und Frank Castorf an der Berliner Volksbühne: ein Nachruf von Carl Hegemann
Theater heute 4/2020 erscheint am 30. März
Impressum
Theater heute
Die Theaterzeitschrift im 60. Jahrgang
Gegründet von
Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Herausgeber
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
Redaktion
Eva Behrendt
Barbara Burckhardt
Franz Wille (V.i.S.d.P.)
Redaktionsbüro
Martin Kraemer
Gestaltung
Christian Henjes
Designkonzept
Ludwig Wendt Art ...
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Theater heute März 2020
Rubrik: Service, Seite 72
von
Die einzige Profischauspielerin im Team, Hanna (Werth), gibt gleich zu Beginn den Problemtakt vor: «49 Prozent der Deutschen geben an, dass in ihrer Familie der Nationalsozialismus abgelehnt worden wäre. Niemand möchte gerne Nazis in der Familie haben.» Schon klar, aber: «Irgendjemand muss es gewesen sein. Hitler hat sich ja nicht selbst vom Straßenrand aus...
Wenn man den westlichen Liberalismus auf seine ideologische Spitze treiben will, ist man bei Ayn Rand an der richtigen Adresse. Ihr radikallibertäres Programm kennt nur ein Extrem: das Hohelied des Individualismus, verkörpert in charismatischen Unternehmerpersönlichkeiten, die nur an ihren eigenen Vorteil denken, Geld machen wollen und besessen ihren innovativen...
Als das Licht im Zuschauerraum ausgeht, bleibt die Bühne konsequent dunkel im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden. Nach einer Weile werden menschliche Konturen erkennbar: Zwei Frauen und drei Männer, die mutmaßlich knöcheltief im Wasser hocken. Als sie ausdauernd versuchen, sich Zigaretten anzuzünden, sieht man im Licht des Feuerzeugs, dass sie nackt sind....
