Vorschau - Impressum (11/2019)
Milo Rau filmt im süditalienischen Matera «Das neue Evangelium». Jesus als Politaktivist für die Rechte afrikanischer Erntehelfer? – Ein Besuch am Drehort
In Ewald Palmetshofers «Die Verlorenen» gleitet eine Patchworkfamilie in die Katastrophe: der Stückabdruck
Anita Vulesica hat schon vieles ausprobiert: Stationen in Jena, Weimar, Halle, an der Berliner Schaubühne und dem Schauspiel Leipzig, auch am Deutschen Theater Berlin oder dem Frankfurter Schauspiel.
Demnächst inszeniert sie in Basel: ein Porträt
Theater heute 12/2019 erscheint am 29. November
Impressum
Theater heute
Die Theaterzeitschrift im 60. Jahrgang
Gegründet von
Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Herausgeber
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
Redaktion
Eva Behrendt
Barbara Burckhardt
Franz Wille (V.i.S.d.P.)
Redaktionsbüro
Martin Kraemer
Gestaltung
Christian Henjes
Designkonzept
Ludwig Wendt Art Direction
Redaktionsanschrift
Nestorstr. 8–9, 10709 Berlin,
Telefon 030/25 44 95 10, Fax 030/25 44 95 12
E-Mail: redaktion@theaterheute.de
www.der-theaterverlag.de/theater-heute
Verlag
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin GmbH
Verleger und Geschäftsführer:
Michael Merschmeier
Nestorst ...
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Theater heute November 2019
Rubrik: Service, Seite 72
von
Die Natur, die Goethes Werther einst schwärmerisch zu umfassen suchte, ist brüchig geworden. Sie ist ein Hörensagenphänomen. So wie Regisseurin Lilja Rupprecht sie an diesem Abend ins Schauspiel Hannover holt: Wellen schwappen auf dem Videoscreen so zähflüssig, als wären sie schon ein Ölteppich. Ein Fotoplakat prangt mit dem Versprechen auf «Natur» und...
Dieser Spielzeitauftakt proklamiert lautstark politische Relevanz. Intendant Stefan Bachmann eröffnet in Köln mit «Vögel», der gehypten sogenannten «Romeo-und-Julia-Geschichte vor dem Hintergrund des Nahostkonflikts». Darauf folgen Carolin Emckes Essay zum erstarkenden Verbal- und Rechtsradikalismus in Deutschland «Gegen den Hass» und der dystopische Klassiker...
Wie die Welt untergehen wird? «Unter dem Jubel ihrer witzigsten Köpfe, die da meinen, es wäre ein Witz», heißt es im «Untergang der Titanic» von 1978. Klingt grob, aber genau das ist es, was die apokalyptische Komödie von Hans Magnus Enzensberger jetzt, angesichts der anstehenden Klimakatastrophe, so aktuell macht: die Vorstellung der Katastrophe als Witz.
Ein...
