Vorschau - Impressum (10/2020)
Drama und Theorie sind immer noch Männersache, wenn man auf den Kanon und die einschlägigen Lexika sieht: über Frauen und ihren langen Weg in die Unsterblichkeit
Marina Galic, gerade erst Anfang 40, spielt schon seit über 20 Jahren in den besten Ensembles: an der Schaubühne, am Münchner Residenztheater, am Hamburger Thalia Theater.
Ein Porträt
Alles nur gewaltbesoffene Anarchos? Kevin Rittberger schreibt über den «Schwarzen Block»: der Stückabdruck
Theater heute 11/2020 erscheint am 29. Oktober
Impressum
Theater heute
Die Theaterzeitschrift im 60. Jahrgang
Gegründet von
Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Herausgeber
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
Redaktion
Eva Behrendt
Barbara Burckhardt
Franz Wille (V.i.S.d.P.)
Redaktionsbüro
Martin Kraemer
Gestaltung
Christian Henjes
Designkonzept
Ludwig Wendt Art Direction
Redaktionsanschrift
Nestorstr. 8–9, 10709 Berlin,
Telefon 030/25 44 95 10, Fax 030/25 44 95 12
E-Mail: redaktion@theaterheute.de
www.der-theaterverlag.de/theater-heute
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Der Theaterverlag – Friedrich Berlin GmbH
Verleger und Geschäftsführer:
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Nestorstr. 8–9, 10709 Berlin,
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Theater heute Oktober 2020
Rubrik: Service, Seite 72
von
Die kleine Form hat Konjunktur – zumindest bei der diesjährigen Ausgabe des Kunstfests Weimar. Ob Falk Richter, Theresia Walser oder Sibylle Berg, sie alle lieferten den Corona-gerechten Solo-Sound des vereinsamten Menschens. Während Bergs Text «PAUL oder im Frühling ging die Erde unter», der in der Regie von Ersan Mondtag mit Benny Claessens immerhin noch eine...
Kurz bevor der Brand des griechischen Geflüchtetenlagers Moria Europa und die Deutschen daran erinnerte, dass alle Flucht- und erst recht alle Menschlichkeitsprobleme ungelöst sind, startete das Berliner Ensemble mit einer Roman-Adaption über den Syrienkonflikt in die neue Saison. «Gott ist nicht schüchtern» (2017), der nach einer Koran-Sure betitelte dritte Roman...
Vor zwei Jahren kamen die Regisseurinnen Anta Helena Recke und Julia Wissert bei einer Veranstaltung der Berliner Akademie der Künste zusammen, um über ihre Arbeit zu sprechen. Und unvermeidlich auch: über ihre Erfahrungen als schwarze Deutsche mit Ausgrenzung und Rassismus im Alltag ebenso wie im Theaterbetrieb. Dreimal täglich denke sie daran, das Land zu...
