≈ [ungefähr gleich]
Personen
Mani (Mann, etwa 35 Jahre alt)
Casparus Van Houten (alter Mann)
Andrej (Mann, etwa 25 Jahre alt)
Peter (Mann in den 30ern)
Angestellte beim Getränkemarkt (Frau in den 50ern)
Silvana (Frau in den 60ern, Andrejs Mutter)
Ivan (13-jähriger Junge, Andrejs kleiner Bruder)
Jobcenterfrau (Ältere Frau)
Jobcentermann (Älterer Mann)
Bewerbung
(1 Blatt Papier)
Die Arbeitgeber (Männer/Frauen)
Laura Lorenzo (Frau in den 20ern)
Martina (Frau, etwa 35 Jahre alt)
Martina 2 (Frau, etwa 35 Jahre alt)
Kunde 1, 2, 3
Karriereberaterin (Frau, etwa 45 Jahre alt)
Angelika (Stimme)
Pfarrer (Mann/Frau)
Pausenredner (Mann/Frau mit starken Armen)
Freja (Frau in den 60ern)
Schauspieler: Beliebig. 4 - 20 Personen.
Zeit: Jetzt.
Ort: Hier.
Wandle nun, kleines Papierchen, in der Welt umher und zerstöre die Tyrannei des Geldes, bis Gold, Silber und Edelsteine eines Tages aufhören, Abgötter und Tyrannen der Welt zu sein!
August Nordenskiöld (1789)
P1. Szene: Intro - Van Houtens Theorem
Mani sitzt auf der Bühnenkante.
Mani Ich stürze, verliere das Gleichgewicht und falle über die Kante, dann steht die Zeit still, und ich erwache in einem Hörsaal … Ich bin allein … Oder … ich dachte, ich wäre ...
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Theater heute Oktober 2015
Rubrik: Das Stück, Seite 99
von Jonas Hassen Khemiri
Als Theater noch für ein Politikum gut war: 1988 plante der Musicalproduzent Friedrich Kurz, den zuvor unter anderem als Varieté, Kino und Kaufhaus genutzten Gebäudekomplex Flora im Hamburger Schanzenviertel zu einem Theater umzubauen, um dort Andrew Lloyd Webbers «Das Phantom der Oper» zu zeigen, worauf sich im damals alternativ geprägten Stadtteil Protest erhob....
Man trifft an diesem Abend lauter gute alte Bekannte. Gemeint sind weniger die Kollegen und Theatermacher, die sich zur Rimini-Protokoll-Premiere von «Adolf Hitler: Mein Kampf, Band 1 & 2» nach Weimar aufgemacht haben, sondern vor allem das Bühnenbild, das Langzeit-Rimini-Beobachter bereits aus der Inszenierung «Karl Marx: Das Kapital, Erster Band» kennen und das...
Es gibt wirklich großartige Momente. Zum Beispiel, wenn unverhofft in der Tiefe der Bühne ein auratisches Zimmer erscheint und dann in stiller Absurdität hinter dem Geschehen vorbeizieht. Oder wenn ausgerechnet der Universitätsprofessor Manfred Hild vom Forschungslabor Neurorobotik der Beuth Hochschule für Technik Robbie Williams «I just wanna feel» covert. Oder...
