Theater in TV und Hörfunk
Fernsehen
Samstag, 1.
19.00, Theaterkanal: Theaterlandschaften:
Staatstheater Kassel – vorgestellt von Esther Schweins. Ein Film von Andreas Lehmann
19.30, Theaterkanal: Thomas Bockelmann im
Gespräch
Sonntag, 2.
17.00, arte: Unterwegs zwischen Ost und West – Der Schriftsteller Ingo Schulze – deutsche Dokumentation (2009) von Burghard Schlicht
Montag, 3.
18.00, Theaterkanal: Das Familientheater der Wagners – Leuchtende Liebe – Lachender Tod.
Ein Film von Oliver Becker
22.15, arte: Alain Platels «Pitié» in Kinshasa – deutscher Tanzfilm (2009) von Jörg Jeshel und Brigitte Kramer, mit den Tänzern des
Les Ballets C. de la B.
Dienstag, 4.
15.45, Theaterkanal: Zum 100. Geburtstag von
Inge Meysel: Wassa Schelesnowa – von
Maxim Gorki, mit Inge Meysel, Karl Paryla,
Robert Dietl u.a., Regie Karl Paryla
Donnerstag, 6.
21.10, Theaterkanal: Abgeschminkt: Meike Droste – beobachtet von Johanna Schickentanz
Freitag, 7.
20.15, arte: So glücklich war ich noch nie –
deutscher Spielfilm (2009) von Alexander Adolph, mit Devid Striesow, Nadja Uhl,
Elisabeth Trissenaar u.a.
0.50, Theaterkanal: Windows oder: Müssen
wir uns Bill Gates als einen glücklichen Menschen vorstellen? – Schauspiel von
Matthias Greffrath, ...
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Was für eine seltsame, singuläre Karriere, die sich da zwischen den Theatern von Kassel oder Oberhausen, Berlin und Hamburg, den Opern von Amsterdam oder Paris und Filmretrospektiven in Locarno, Rom und New York bewegt hat!
Werner Schroeter war von Beginn an und blieb bis zuletzt ein Sonderfall – als Filmemacher des deutschen Autorenkinos, als Bühnenregisseur des...
Die deutsche Dramatik hat die Bombe. Sie wird am Flughafen deponiert, sprengt den Stuttgarter Hauptbahnhof in die Luft, ebnet ganze Städte ein, verwüstet Länder, und wenn sie zu weit entfernt von Europa explodiert, dann grüßt ihr Feuerschein wenigstens im Fernseh-Bild, ihr fetter Sound untermalt professionelle Betroffenheit. In zahlreichen neuen Stücken, die in den...
Welch eine Verheißung: «Sie müssen das, was Sie lieben, nicht mehr selber machen. Hier geht es» – denn was ist Gefühlsproduktion schließlich anderes als harte Wertschöpfungsmaloche – «um Arbeitserleichterung!» An die Formulierung derart revolutionärer Utopien hat sich das Theater mindestens seit Brecht nicht mehr gewagt!
Im Ernst: René Polleschs «interpassive»...
