Thalia des Jahres: Selbstlob

Theater heute - Logo

Wie soll man erklären, warum das Hamburger Thalia Theater, nachdem es schon das Berliner Theatertreffen dominierte, schon wieder Theater des Jahres wurde? Am besten zerbricht man sich nicht weiter den Kopf, sondern fragt die Macher selbst: die Schauspieler Judith Hofmann und Helmut Mooshammer, die Chefdramaturgin Sonja Anders und Regisseur Andreas Kriegenburg. – Danach ist das Geheimnis des Erfolgs, wenn nicht gelüftet, so doch gut umzingelt.

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Theater-heute-Artikel online lesen
  • Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Theater heute Jahrbuch 2007
Rubrik: Thalia des Jahres: Selbstlob, Seite 42
von

Vergriffen
Weitere Beiträge
Festhalten unmöglich

Ich träumte, dass mir ein Mann mit einer Brille erschien und zu mir sagte: ‹Nicht im Möglichen schweben, sondern das Wirkliche tapfer ergreifen! In der Tat liegt die Freiheit.›» Aus dieser geträumten Forderung entfaltet Justine del Corte in ihrem «Alptraum vom Glück» ein Pa­noptikum von Geschichten und Geschichtensplittern, die sich ineinander verweben und sich ab...

Wenn Helfer-Ideale nicht mehr helfen

Das Stück, von dem hier die Rede sein soll, ist ein Auftragswerk, zu dem wir die Autorin Felicia Zeller eingeladen haben. Äußerer Anlass für uns war der «Fall Kevin», die Geschichte des kleinen Jungen aus Bremen-Gröpelingen, der an den Folgen schwerer Kindesmisshandlungen starb und im Oktober 2006 tot im Kühlschrank der elterlichen Wohnung gefunden wurde. Kevin ist...

Die Pein der Puppe

Alle sind sprachlos, bis auf eine. Der erste Akt gehört ihr, Olga, der ältesten der «Drei Schwestern», der Ordnungsmacht. Annette Paulmann macht sich die Stimmen der anderen zu eigen, geht mit deren Texten fremd, begeht Mundraub an Mascha und Irina, kauft dem Offizierscorps, das im elternlosen Haus Prosorow verkehrt, den verbalen Schneid ab. Einst Jürgen Flimms...