Suchlauf 6/26
24.6./MITTWOCH
23:00, ARTE: Ingeborg Bachmann, 100 Jahre Ingeborg Bachmann, F/A 2026
Die Dokumentation von Regisseurin Barbara Frank zeichnet ein vielschichtiges Porträt von Ingeborg Bachmann. Im Zentrum steht eine Autorin zwischen literarischem Ruhm, persönlicher Zerrissenheit und künstlerischer Radika -lität, deren Schreiben immer wieder als Angriff auf gesellschaftliche Machtverhältnisse gelesen wurde.
Der Film nähert sich Bachmann über biografische Stationen, literarische Motive und Stimmen aus ihrem Umfeld und macht deutlich, wie eng Werk und Leben miteinander verschränkt sind. Ergänzt durch Beiträge unter anderem von Peter Handke entsteht ein konzentriertes Porträt einer Autorin, deren Texte bis heute irritieren, herausfordern und neu befragt werden. Regie Barbara Frank. (Auch online verfügbar ab 17.6.2026 unter www.arte.de)
WWW.ARDMEDIATHEK.DE
Gegen das Schweigen – Machtmissbrauch bei Theater und Film, D 2024
Die Dokumentation der Autorinnen basiert auf einer dreijährigen Recherche und zahlreichen Gesprächen mit mehr als 200 Film- und Theaterschaffenden. Im Zentrum steht die Frage nach Machtstrukturen in der Branche und nach einem möglichen Klima der Angst hinter den ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Theater-heute-Artikel online lesen
- Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Theater heute Juni 2026
Rubrik: Daten, Seite 66
von
Nicht einen, gleich eine ganze Ladung Totenköpfe karrt der Schauspieler Odin Lund Biron auf die Bühne für «Hamlet/Fantômes» von Kirill Serebrennikov im Pariser Châtelet-Theater. Dem Schauspieler Bertrand de Roffignac läuft derweil das ganze Gift und das Blut aus dem Mund, das in Shakespeares Tragödie vergossen wird. Beide sind Hamlet – «how many Hamlets have there...
Pläne der Redaktion
Wilfried Schulz verabschiedet sich nach zehn Jahren vom Düsseldorfer Schauspielhaus, dem er ein neues Selbstverständnis gegeben hat: eine Bilanz
Wer kann von sich behaupten, vom Schauspieler zum Bühnenbildner zum Regisseur ge- wechselt zu sein? Wolfgang Menardi! Ein Porträt
Wenn schon Nostalgie, warum dann nicht eine Orwell-Verfilmung von...
Das große Einstweh: In Tschechows «Der Kirschgarten» schwelgen die Figuren unentwegt in Erinnerungen. Sie erzählen von früher, von der Kindheit unter blauem Himmel und im weißen Blütenmeer. Als die Großgrundbesitzerin Ranjewskaja (Karin Klein) mit ihrer Tochter Anja (Aleksandra Kienitz) aus Paris in ihr einstiges und längst von Schulden belastetes Anwesen mit dem...
