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Aktuelle Ausstellungen

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BERLIN, KÄTHE-KOLLWITZ-MUSEUM bis 3.5.
Käthe Kollwitz und das Theater 
beleuchtet die enge Verbindung der Künstlerin zur Theaterwelt ihrer Zeit. Anhand von Briefen, Tagebüchern und zahlreichen Leihgaben wird deutlich, wie prägend Theaterbesuche für ihr Leben und Werk waren. Im kulturellen Umfeld der Berliner Moderne – mit Regisseuren wie Max Reinhardt und Otto Brahm – entwickelte sich das Theater für Kollwitz zu einem geistigen Resonanzraum, der sich in der dramatischen Ausdruckskraft ihrer Arbeiten widerspiegelt.

 

LONDON, SIR JOHN SOANE’S MUSEUM bis 28.6.
Vanbrugh: The Drama of Architecture

Die Ausstellung «Vanbrugh: The Drama of Architecture» widmet sich dem englischen Architekten und Dramatiker Sir John Vanbrugh, dessen Todestag sich 2026 zum 300. Mal jährt. Vanbrugh verband Architektur und Theater: Seine Räume und Fassaden sind so gestaltet, dass sie wie inszenierte Szenen wirken und Perspektiven, Bewegungen und Blickbezüge dramaturgisch steuern. 

WIEN, MAK – MUSEUM FÜR ANGEWANDTE KUNST bis 13.9.
Christoph Schlingensief – Es ist nicht mehr mein Problem

Mit der Ausstellung «Es ist nicht mehr mein Problem!» – einem Zitat von Christoph Schlingensief aus dem Jahr 2005 – ...

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Theater heute Mai 2026
Rubrik: Daten, Seite 70
von

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Pläne der Redaktion/Impressum 5/26

Die Festivalsaison startet: mit FIND an der Berliner Schaubühne und dem Heidelberger Stückemarkt, unter anderem mit der Uraufführung des letztjährigen Siegerstücks, Yannik Han Biao Federers «Asiawochen»: der Stückabdruck

Theater der Welt erscheint nur alle drei Jahre auf dem Festivalkalender, diesmal in Chemnitz, und es wird programmiert von neun internationalen...

Ein Kuscheltier gegen die Welt

Neue Stücke? Zeitgenössische Dramatik? Was heißt heute «von heute»? Avishai Milstein beantwortet die Frage mit einem Zeithorizont von mehr als 100 Jahren. Sein «Play Auerbach!», ein Auftragswerk der Münchner Kammerspiele, spielt 2045 und blickt zurück auf die unmittelbare Nachkriegszeit einschließlich der zwölf verbrecherischen Jahre davor. Die Titelfigur Philipp...

Sinkbares Mutterschiff

Eigentlich sollte es 2026 für das kulturelle Ingolstadt Grund zum Feiern geben. Das Theater mit angegliedertem Festsaal besteht immerhin seit 60 Jahren. Doch die Stimmung in der Stadt an der Donau wird verhagelt: Das Gebäude der Architekten Hardt-Waltherr Hämer und Marie-Brigitte Hämer-Buro ist dringend renovierungs -bedürftig – der Stadt aber fehlt das nötige Geld...