Showroom 5/25
CHEMNITZ, MUSEUM GUNZENHAUSER
ab 27.4., European Realities
Die Ausstellung mit 300 Werken aus 20 Ländern verbindet die lokale Tradition mit dem gesamteuropäischen Realismus der 1920er und 1930er Jahre, der viele Namen trägt wie etwa Nuovo Realismo, Realismo mágico, Pittura metafisica, Novecento, Neue Sachlichkeit, Neoklassizismus, Magischer Realismus, Neorealisme, Nové realismy u.v.m.
MÜNCHEN, DEUTSCHES THEATERMUSEUM
ab 29.5., making theatre.
Wie Theater entsteht
Sonderausstellung über den Backstagebereich des Münchner Residenztheaters rund um die aktuelle Inszenierung von Shakespeares «Romeo und Julia» in der Inszenierung von Elsa-Sophie Jach, die am 16. Mai 2025 Premiere feiert.
RECKLINGHAUSEN, KUNSTHALLE
ab 4.5., Judy Chicago: Revelations
Kunstausstellung der Ruhrfestspiele 2025 über eine Pionierin der feministischen Kunst mit über 160 Exponaten – darunter Arbeiten auf Papier, Stickereien sowie Fotografien und Videos aus ihrer «Atmospheres-Serie» in der kalifornischen Wüste, von denen viele erstmals in Deutschland zu sehen sind. Ergänzt durch ein Performance-Programm.
STUTTGART, THEATER RAMPE
ab 10.5., Iconic – Goldene Stunden einer Künstlerin
Viele Häuser sind nach einstigen, ...
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Theater heute Mai 2025
Rubrik: Daten, Seite 64
von
Nein, Liebe auf den ersten Blick war es nicht und scheint es auch auf den letzten Metern nicht mehr geworden zu sein zwischen Claudia Bauer, kampferprobte Hausregisseurin am Münchner Residenztheater, und dem Männerstück «Warten auf Godot», in dem die beiden Tramps Wladimir und Estragon zusammen mit dem Sklaventreiber Pozzo und seinem Diener Lucky die ganze...
Was kann weg, und was soll bleiben? Die Urfragen des Ausmistens, vielleicht auch der Menschheit, soll die partizipierende Zuschauerin jetzt beantworten. Eine Mitarbeiterin des fiktiven Digitalkonzerns IRL (Imaginary Reality Landscapes) bittet mich über einen Screen, mir verlassene digitale Räume und Landschaften anzuschauen und zu entscheiden, ob diese gelöscht...
In einem kurzen Dialog ihres 1971 erschienenen Romans «Gift» (in Deutschland unter dem Titel «Abhängigkeit» erschienen) bringt Tove Ditlevsen das Grundproblem autofiktionalen Schreibens auf den Punkt. Das sei doch überhaupt keine Literatur, sie schreibe ja nur auf, was ohnehin offensichtlich sei. Im 1975 erschie -nenen Roman «Vilhelms Zimmer» (jüngst von Ursel...
