Showroom 10/23
BERLIN, AKADEMIE DER KÜNSTE
bis 26.11., Luc Tuymans – Edith Clever
Der belgische Maler und Kurator Luc Tuymans hat die Schauspielerin Edith Clever zum Auftakt einer neuen Serie der Sektion Bildende Kunst eingeladen, in der Arbeiten von Akademie-Mitgliedern unterschied -licher künstlerischer Disziplinen mitein -ander konfrontiert werden. Gezeigt werden Leihgaben, eigens konzipierte Arbeiten und performative Interventionen.
BERLIN, GROPIUS BAU
bis 14.1.
24, General Idea
Die bisher größte Retrospektive der Künstlergruppe General Idea, bestehend aus Felix Partz (1945–1994), Jorge Zontal (1944–1994) und AA Bronson (geb. 1946), zeigt mehr als 200 Arbeiten aus den späten 1960er bis frühen 1990er Jahren, darunter zentrale Installationen, Publi -kationen, Videos, Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen sowie Archivmaterial.
BERLIN, JÜDISCHES MUSEUM
bis 14.1.24, Ein anderes Land. Jüdisch in der DDR
Interviews, persönliche Objekte, Kunst, Literatur und Film zeigen einen bislang wenig beleuchteten Teil deutsch-jüdischer Nachkriegsgeschichte im Osten Deutschlands – innerhalb und außerhalb der zuletzt acht jüdischen Gemeinden in der DDR.
HAMBURG, KUNSTHALLE
bis 12.11., Walid Raad. Cotton Under My Feet: ...
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Theater heute Oktober 2023
Rubrik: Daten, Seite 64
von
Im aktuellen Jahrbuch der «Theater heute» taucht mehrfach der Begriff «Wokeness» in der Kategorie «Ärgerlichste Erfahrung des Jahres» der Kritiker:innenumfrage zur vergangenen Saison auf. Allerdings wird er ganz unterschiedlich benutzt und bewertet. Die Redaktion fasst zusammen, «der wolkige Kampfbegriff Wokeness scheint vielfältige Probleme zu bergen – sowohl wenn...
98.171 Senkkopfschrauben, 2147m2 Gipskartonplatten, 55 Kästen Bier – dies ist nur ein kleiner Auszug aus der eindrucksvollen Materialbilanz, die die Technikabteilung des Gerhart-Hauptmann-Theaters Görlitz, das in der vergangenen Spielzeit unter einem schweren Wasserschaden litt, auf einer Seite im Programmheft zu «Malfi!» zieht. Tatsächlich haben die Gewerke für...
Zwei Neonaugen leuchten in die Nacht hinein über dem Hintereingang des Theaters an der Ruhr. Zum Schlund wird das Türportal, das die Zuschauer vom illuminierten Raffelbergpark hineinsaugt und wieder ausspuckt. Innen ist das Foyer mit schwarzen Glitzerfäden ausgekleidet, rote Sofas laden zum Chillen ein. Oder man steht doch wieder auf und geht in der leicht...
