Schneider, Monroe, Deneuve
«Sie war nicht der Kumpeltyp», bestätigt auch Jaecki Schwarz, Gröllmanns Partner in diversen DEFA- und Nachwende-TV-Produktionen, bevor sein Kollege Hermann Beyer das Sujet in abstraktere Gefilde hebt: «Richtung Romy Schneider, würd’ ich denken.» Es ist dann an Michael Gwisdek, das Spektrum noch ein wenig zu erweitern: «Monroe, Deneuve – das war Jenny in der DDR.»
Lassen wir das mal so stehen.
Schließlich lehnt sich Gwisdek ja dann in seinem Gartenstuhl vor malerisch blühender Sommerkulisse zurück und sagt zwei Sätze, die Petra Weisenburgers Filmporträt «Ich will da sein» treffend charakterisieren: «Jenny – det is eben Jenny Gröllmann. Und das war einmalig.» Denn tatsächlich muss man sich die Dokumentation als eine einzige tautologische Beschwörung dieses Statements vorstellen: Hier wird wieder und wieder besiegelt, dass die Schauspielerin einfach eine absolute Ausnahmeerscheinung war – Punkt. Niemand sagt, geschweige fragt – warum und inwiefern. Spätestens zur Hälfte des Films ist man sich sicher, all die Komplimente, die hier zu Jenny Gröllmann gedrechselt werden, auch schon mal über ihre DEFA-Kollegin Annekathrin Bürger gehört zu haben.
(Oder war es Angelica Domröse?)
Man hätte ...
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