Pointe ohne Lacher
Für wilde Kipp-Momente haben sie in Rostock bekanntlich ein Faible. Intendant raus, Intendant rein (TH 5/2015); Theaterneubau hin, Theaterneubau her; vier Sparten plus zwei nach dem Willen des Intendanten Sewan Latchinian, oder doch – widdewiddewitt – vier Sparten minus zwei nach Bürgerschaftsbeschluss. Es ist der der reinste Klipp-Klapp-Boulevard. Nur ohne Lacher.
Die jüngste Wendung im ewig retardierenden Fall Rostock aber lässt den Kai nun wirklich mit Karacho aus der Kiste.
Seit dem Bürgerschaftsbeschluss im Februar 2015 für ein «funktionelles Vierspartenhaus» war man auf die Streichung von Oper und Tanzsparte am Volkstheater eingestellt bzw. wie es die Politik im Namen des «2 plus 2» euphemistisch beschreibt: auf die Ersetzung der Sparten durch Koproduktionen und Gastspiele. Jetzt geht es nach dem Willen des Oberbürgermeisters schnurstracks in die andere Richtung, und Oper und Philharmonie sollen künftig das Volkstheater bilden. Schauspiel und Tanz müssen extern bestückt werden.
Müßig zu erwähnen, dass diese Entscheidung herausplatzte, kurz nachdem es so aussah, als würde die Rostocker Bürgerschaft die Zielvereinbarung mit dem Land doch noch kippen, die ihr radikale ...
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Theater heute März 2016
Rubrik: Foyer, Seite 1
von Christian Rakow
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Ort
Eine geräumige Wohnung an der Upper East Side in New York.
Zeit
2011 bis 2012.
Die ersten beiden Szenen spielen im Spätsommer 2011.
Die dritte Szene spielt drei Monate später im Herbst.
Die vierte Szene spielt sechs Monate später im Frühling.
Das Stück sollte ohne Pause gespielt werden
SZENE EINS
Licht.
Hohe Decken, Parkettboden, Profilleisten. Das...
