Pläne der Redaktion
Wenn die Saison beginnt, darf Dr. Heinrich Faust nicht fehlen. Zum Beispiel in Frankfurt, wo Intendant Oliver Reese gerade ein Sparpaket akzeptiert und seinen Vertrag um fünf Jahre verlängert hat. Sein Jahresgehalt steigt dabei von 200.000 auf wundersame 240.000 Euro. Mehr über die Erfindung der Geldwirtschaft im ersten Akt von «Faust II»
Alvis Hermanis macht kein Geheimnis daraus, dass er ein orthodoxer Schauspieltheatergläubiger ist, und schätzt trotzdem Rimini Prokoll sehr.
Auch wenn er die Performing Arts eher für ein Übergangsphänomen hält – Ein Künstlergespräch
Sind Sie auch kreativ und leistungsorientiert, verwirklichen sich in Ihrer Arbeit und wollen außerdem die Welt verbessern? Dann ist Felicia Zellers «X-Freunde» das richtige Stück für Sie! – Der Stückabdruck
IMPRESSUM
Die Theaterzeitschrift
im 53. Jahrgang
Gegründet von
Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Herausgeber
Friedrich Berlin Verlag
Redaktion
Eva Behrendt
Barbara Burckhardt
Franz Wille (V.i.S.d.P.)
Mitarbeit
Marion Schamuthe
Gestaltung
Christian Henjes
Designkonzept
Ludwig Wendt Art Direction
Redaktionsanschrift
Knesebeckstr. 59–61, 10719 Berlin,
Telefon 030/25 44 95 10, Fax 030/25 44 95 12
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Theater heute Oktober 2012
Rubrik: Pläne / Impressum, Seite 64
von
Der Studierzimmermonolog aus Goethes «Faust» braucht kein gotisches Gewölbe mehr, um jenes Gruftgefühl zu vermitteln, das sich einem Doktor der Philosophie, Juristerei, Medizin und leider auch der Theologie nach Jahr einen der intellektuellen Überzüchtung wie Blei aufs Gemüt legen kann. Heute stellt man sich schlicht Studenten vor, wie sie sich in breiten...
Die Vergabe des hochkarätigen Ibsen-Preises an Heiner Goebbels ist auch Indiz für die besondere Beziehung des norwegischen Theaters zu deutschen Bühnenexperimenten. Ein neuer Schub der Einflussgeschichte seit etwa 2000 – von Volks- und Schaubühne bis zu Gastregisseuren wie Armin Petras und Sebastian Hartmann – war offenbar so prägend, dass es kaum überrascht, nun...
Der seit 2003 einsitzende ehemalige Oligarch Michail Chodorkowski hat es nie auf den Titel des «Spiegel» geschafft, Nadeschda Tolokonnikowa schon, im August. Unter ihrem Bild im Heft, auf dem sie die Hand zur Faust ballt, steht der schöne Satz: «Revolution kann sexy sein, wenn kirschäugig Solschenizyn im Glaskasten zitiert wird.» Nadjeschda Tolokonnikowa ist laut...
