Nichts ist sicherer als der Tod
Ein Aufreißer ist Andy nicht, wirkt dafür aber so naiv, dass die Mädels Gefallen an ihm finden können.
Nadja allerdings, die am Tresen einer Bar sitzt, hat im Moment ganz andere Sorgen und ist nicht bereit zur Balz. Da war dieser Horrorfilm, den sie passagenweise nur mit geschlossenen Augen überstanden hat. Jetzt kippt sie einen Kurzen nach dem anderen. Warum sie sich derartiges zumutet, weiß sie nicht und muss es auch nicht wissen. Schließlich ist sie eine gestandene Terrorphobikerin und immer mal wieder auf eine Portion jenes Stoffes angewiesen ist, der die Phobie am Köcheln hält.
Dann allerdings wird sie von Andy angesprochen, bei dem alleine schon der Name signalisiert, er sei immun gegen jegliche Zivilisationskrankheit. An diesem Abend wird nichts aus den beiden. Später kommen sie sich näher.
In der Bar war Andy zusammen mit seinem Kumpel Johann, der meint, alle über 60 müssten «zwangserschossen» werden. Irgendwann erzählt Johann von einem Mann, der sich im Alter von 35 selbst aus der Welt schaffen will und die Resttage nun in vollen Zügen genießt. Im ersten Teil von Marc Beckers «Weltuntergänge» taucht Johann nur in der Erzählung Andys auf. Im zweiten praktiziert er zusammen ...
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