Mülheim: Weibliche Stimmen
Stücke schreiben, Texte lesen – geht eigentlich immer, sollte man meinen, da können die Viren noch so mutieren. Doch für die Mülheimer Theatertage werden qua Reglement nicht nur Stücke gelesen und nominiert, sondern auch deren Inszenierungen, weshalb im Auswahlzeitraum mit 87 Stücken letztlich doch deutlich weniger Stücke als üblich zur Diskussion standen.
Die Jury entschied sich schließlich für Ewelina Benbeneks «Tragödienbastard» vom Schauspielhaus Wien (Regie Florian Fischer), Sibylle Bergs «Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden» vom Berliner Maxim Gorki Theater (Regie Sebastian Nübling), «Stummes Land» von Thomas Freyer, uraugeführt von Tilmann Köhler am Staatsschauspiel Dresden, Rainald Goetz’ «Reich des Todes» am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (Regie Karin Beier), Rebekka Kricheldorfs «Der Goldene Schwanz», Staatstheater Kassel (Regie Shirin Khodadadian), Boris Nikitins «Erste Staffel. 20 Jahre Großer Bruder» in der Regie des Autors am Staatstheater Nürnberg sowie Christine Umpfenbachs «26/9 – Das Oktoberfestattentat» von den Münchner Kammerspielen, ebenfalls in der Regie der Autorin.
Damit ergeben sich, wenn auch eher zufällig, zwei interessante Schwerpunkte des ...
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Theater heute März 2021
Rubrik: Magazin, Seite 61
von Eva Behrendt
Martin Ramb Herr Radtke, Sie haben ja ungeheuer viel in Ihrem Leben gemacht. Sie sind Behindertenaktivist, Schriftsteller und Schauspieler. Fühlen Sie sich zu einer dieser Berufsbezeichnungen besonders hingezogen und könnten Sie Ihre Hauptaufgabe nennen?
Peter Radtke Früher hätte ich vielleicht Schauspieler gesagt. Aber dadurch, dass ich nicht mehr auf der Bühne...
Ein Jahr wohnt das Theater nun im Netz-Asyl. Ein Jahr, bei kurzer Sommerspielzeit-Lockerung, in einem an sich filmisch dominierten Medium, mit dem das Theater lange gefremdelt hatte. Der Erfahrungszuwachs ist frappierend. Im ersten Corona-Lockdown 2020 wurde im spontanen Ringen um Sichtbarkeit alles an die digitale Rampe gewuchtet, was die hauseigenen Videoarchive...
5./FREITAG 20.15, 3sat: Maximilian – Das Spiel von Macht und Liebe (1/3)
Fernsehfilm (Österreich/Deutschland
2017) von Andreas Prochaska, mit Christa Théret, Jannis Niewöhner, Alix Poisson, Jean-Hugues Anglade, Miriam Fussenegger
21.45, 3sat: Maximilian – Das Spiel von Macht und Liebe (2/3) 21.45, 3sat: Maximilian – Das Spiel von Macht und Liebe (3/3)
7./SONNTAG...
