Mülheim: Es geht um alles

Die acht Einladungen zu den Mülheimer Theatertagen 2020 stehen fest

Theater heute - Logo

Was für eine Saison, die an auf­re­genden, mutigen, wichtigen Theatertexten geradezu überquillt! Unter einigen Verlustqualen hat die Jury der Mülheimer Theatertage acht ausgewählt, in denen es um so Grundlegendes wie Frauen, Männer, Vögel, Familie, Deutschland, künstliche Intelligenz, Freiheit der Kunst und das Finanzamt geht: 

Sivan Ben Yishai «LIEBE/Eine argumentative Übung», Regie Jakob Weiss, vom Nationaltheater Mannheim, Carmen Jeß «Bookpink», Regie Anja Michaela Wohlfarth, Schauspiel Graz, Thomas Melle «Ode», Regie

Lilja Rupprecht, Deutsches Theater Berlin, Ewald Palmets­hofer «Die Verlorenen», Regie Nora Schlocker, Residenztheater München, Bonn Park «Das Deutschland», Regie Bonn Park, ETA Hoffmann Theater Bamberg, Falk Richter «In My Room», Regie Falk Richter, Maxim Gorki Theater Berlin, Kevin Rittberger «IKI. radikalmensch», Regie Rieke Süßkow, Theater Osnabrück und Felicia Zeller «Der Fiskus», Regie Christoph Diehm, Staatstheater Braunschweig. Eva Behrendt (Mitglied der Auswahljury)

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Theater-heute-Artikel online lesen
  • Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Theater heute März 2020
Rubrik: Magazin, Seite 71
von Eva Behrendt (Mitglied der Auswahljury)

Weitere Beiträge
Agenda: Türen öffnen

TH Wie zuletzt einige Theaterkollektive, die sich noch während ihres Gießener Studiums der Angewandten Theaterwissenschaft gegründet haben, feiert auch Rimini Protokoll dieses Jahr 20. Geburtstag. Von Gruppen wie Gob Squad oder She She Pop unterscheiden Sie sich auch dadurch, dass Sie in wechselnden Konstellationen miteinander arbeiten und «Rimini Protokoll» eher...

Die Sprache der Vögel

Drei Mal hebt Caren Jeß zur Vorstellung ihres Theaterstücks «Bookpink» an. Beim vierten Mal schließlich klappt es, und die Autorin zählt fokussiert, ja feurig in die Kamera auf: «Wenn ich in drei Worten beschreiben sollte, worum es in ‹Bookpink› geht, dann würde ich sagen: Chancenungleichheit, Religion, Konstruktivismus, Esoterik, Exotismus, eine komplizierte...

Tote gibt es schließlich immer

Nein, der Garten Eden sieht anders aus. Dieser hier ist eingefasst von einer hohen Metallwand, hinter der sich noch ein meterhoher Metallzaun wölbt – ein Gated Garden in einer unzweifelhaft Gated Community. Das Sicherheitssystem hat trotzdem Lücken: Ständig schleichen Störfaktoren herein, ungeladene Gäste. Ein reichlich abgerockter Nachbar zum Beispiel, der um...