Liebe Leserinnen und Leser
Nur wer sich ändert, bleibt sich treu. Nach zehn Jahren haben wir das Erscheinungsbild von «Theater heute» gründlich überarbeitet. Das abbildungsfreundliche Heftformat, deutlich breiter als die üblichen DIN-Formate, wird im Layout wieder aufgenommen, die Schrift läuft lesbarer, drohende Bleiwüsten werden systematisch bewässert.
Da die klassische Schwarz/Weiß-Theaterfotografie im Digitalzeitalter fast verschwunden ist und selbst bei schwierigen Bühnenlichtverhältnissen Farbfotos mittlerweile hohe Auflösungsqualität bieten, kann der Bildanteil im Heft wachsen, und große Farbstrecken werden künftig in «Theater heute» die Regel sein.
Chronik und Magazin haben wir besonders überarbeitet: kür-zere, pointierte Texte ermöglichen mehr Vielfalt und Übersicht, das bisher sehr kompakte Inhaltsverzeichnis ist erweitert; das Stück liegt nun bei und kann leicht herausgenommen werden. So viel zum Äußeren.
Auch das Theater verändert sich. Das deutschsprachige Stadttheater hat sich besser bewährt, als noch Anfang der Neunziger zu befürchten war; das Menetekel der Schiller-Theater-Schließung in Berlin ist ein Einzel(sünden)fall geblieben. Aber die Zahl der Schauspieler im festen Ensemble ist in den ...
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Theater heute Das Theater und das Berufsbild des Schauspielers haben sich in den letzten Jahren verändert. Über diese Veränderungen und ihre Auswirkungen auf die Ausbildung wollen wir sprechen. Sie, Marion Tiedtke, fangen jetzt als Leiterin der Schauspielschule in Frankfurt an, Michael Börgerding leitet seit 2005 die Theaterakademie in Hamburg, Bernhard...
Sozialstudie, Milieu, Psychogramm. Dazu bestes Schauer- und Schockermaterial und am Schluss eine zünftige Läuterung mit Moralbotschaft. Was hätte das für ein «Tatort» werden können! Im Zeichen des Fadenkreuzes wäre, so lässt sich mutmaßen, die Sache gut ausgegangen. Warum aber musste Albert Ostermaier ein Theaterstück aus dem Stoff machen? «Schwarze Minuten» heißt...
Bis vor kurzem residierte sie noch in einem großen, etwas schummrig beleuchteten Raum, der mit seinen langen Arbeitstischen fast einem Großraumbüro glich. Obwohl auf Grund der Gesamtmorbidezza des Gebäudes wahrscheinlich niemand auf die Idee gekommen wäre, es je so zu nennen. Unterstrich doch die Arbeitssituation eher den Familiencharakter des Unternehmens...
