Geist, Geld und Gagen

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Die Steuerquellen sprudeln wieder, und der Finanzminister ist kein armer Mann mehr. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, im Kulturbereich wieder umzusteuern. Nach über zehn Jahren des Sparens, Konsolidierens, Deckelns und Effizienzsteigerns besteht an den Öffentlichen Bühnen mehr als Nachholbedarf.

Eine Reportage von Franz Wille über das Quotendenken an den Theatern zeigt, wie sehr die Zahlen inzwischen die künstlerischen Entscheidungen bestimmen.

Welche Strategien entwickeln die Theaterleiter, den wachsenden Auslastungs-Ansprüchen standzuhalten?

Im Gespräch mit dem Verwaltungsdirektor des Berliner Gorki Theaters wird deutlich, dass die viel zitierten Sparpotenziale von Outsourcing bis Semi-Stagione keine ernstzunehmenden Alternativen sind.

Der Gagenreport von Peter Laudenbach gibt Aufschluss, wer wo was verdient: Auch an den großen Metropolen-Bühnen werden längst keine Traumgehälter mehr bezahlt; an den kleinen und mittleren Häusern sind die Einkommensverhältnisse selbst festangestellter Künstler trotz jährlicher Kündbarkeit und extremer Belastung oft prekär. 

Dabei ist das Kulturangebot einer Stadt ein zentraler Standortfaktor, so der Berliner Kulturstaatssekretär André Schmitz ...

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Theater heute Jahrbuch 2007
Rubrik: Geist, Geld und Gagen, Seite 4
von

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Franz Wille Sie haben lange Zeit als Produzent im Freien Theater gearbeitet, Inszenierungen von der Finanzierung bis zur Premiere begleitet und ermöglicht. Seit dieser Spielzeit sind Sie Geschäftsführender Direktor des Maxim Gorki Theaters, eines der fünf großen Berliner Schauspielhäuser. Wenn man von den kleinen wendigen Schnellbooten auf einen mittelgroßen Tanker...

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