Fragen der Gerechtigkeit
«Bürgerkrieg ist höchstes Bürgerglück.» Thomas Braschs reichlich freie Übersetzung des Auftrittsmonologs macht ganz klar, was die Themen von «Romeo und Julia» sind: Krieg und Glück der Bürger. Das «Stadt:Kollektiv», Nachfolger der «Bürgerbühne» des Düsseldorfer Schauspielhauses, spannt in Bassam Ghazis Inszenierung das Band zwischen Bürgerliebe und Bürgerkrieg, bis es zerreißt. So bleiben nur noch Fetzen übrig, ein Szenenpuzzle, das man sich mit etwas Mühe zusammensetzen kann.
Rollenspiel und Selbstdarstellung sind Grundbedürfnisse des Menschen, die das Düsseldorfer Schauspielhaus mit solchen Inszenierungen, drei pro Spielzeit, und einem fast täglichen Programmangebot bedienen kann. Unter der Leitung von Birgit Lengers wird die partizipative Sparte ausgebaut.
Fünfzehn Darsteller:innen unterschiedlichen Alters zwischen 14 und 62, Laien allesamt, spielen Kinderliebe und Kindertod. Wie auch im professionellen Theater sind Romeo und Julia mehrfach und geschlechtsunabhängig besetzt, vier Julias, drei Romeos. Bei Inszenierungen mit Laien ist nicht nur die einigermaßen gleichgewichtige Verteilung der Spielanteile nötig, sondern auch die Entfaltung der Persönlichkeiten. Und zum aktuellen ...
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Theater heute November 2024
Rubrik: Chronik, Seite 55
von Gerhard Preußer
Esther Boldt Was war Ihnen bei der Konzeption des diesjährigen Schauspielschultreffens wichtig?
Werner Wölbern Die Struktur des Schauspielschultreffens ist seit vielen Jahren festgelegt. Es gibt immer den Wettbewerb, bei dem die beteiligten Schulen eine jeweils 60-minütige Arbeit zeigen. Darüber hinaus findet ein Off-Programm statt, bei dem die Schulen den...
Vielleicht ist es der gelegentliche Schneesturm, der über die Bühne zieht, verwaschen, grau und sichtbar nasskalt. Vielleicht ist es das Akkor -deon, das manchmal eine Tango-Melodie anstimmt. Vielleicht ist es das einsame Bild des in die Jahre gekommenen Wohnwagens, der am hinteren Rand der Bühne steht. Und aus dem, neben Klarinettenklängen, jenes Akkordeon ertönt...
AALEN, THEATER
17. Ende, Momo
R. Tonio Kleinknecht
23. von Kürthy, Mondscheintarif
R. Julius Max Ferstl
AACHEN, DAS DA THEATER
1. Hollendieck, Karaoke für zwei
R. Maren Dupont
14. Strauch, #DieWelle24
R. Tom Hirtz
AACHEN, THEATER
15. Maeterlinck, Der blaue Vogel
R. Helga Lázár
16. nach Poe, Der Untergang des Hauses Usher
R. Wilke Weermann
ALTENBURG/GERA, THEATER
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